Corinna

 
Corinna hat bis zur 27. Woche Vomex genommen; ihr war bis zur Geburt übel, sie konnte nur im sitzen schlafen und ist jetzt eine überglückliche Mutter (10.09.2013)
 
Als ich im August 2012 von der Schwangerschaft erfuhr waren wir unfassbar glücklich. Am Ende der 6. ssw hatte ich plötzlich mit extremer Übelkeit und ein Paar Tage später auch mit starkem Erbrechen zu kämpfen. Nachdem alle Hausmittel und homöopathischen mittel nicht gewirkt hatten und ich mittlerweile sogar Wasser sofort erbrach, empfahl mir meine Ärztin Vomex Zäpfchen. Es war eine unfassbare Erleichterung, mir war zwar noch übel aber es blieb ein wenig Nahrung in meinem Magen. Es ging mir unfassbar schlecht, meine Ärztin schickte mich ins Beschäftigungsverbot und mein Mann war total verzweifelt. Allerdings konnte ich durch das Vomex wieder einigermaßen ins leben zurückkehren, trotz der Angst dass es meinem Kind schade könnte. Immer war die Hoffnung "ab der 12. Woche wird alles besser" vorhanden, als es nicht besser wurde klammerte ich mich an "nach der 16. Woche ist alles vorbei" usw. Allerdings habe ich erst in Woche 24 das letzte mal gespuckt und bis Woche 27 vomex genommen. rnMein Umfeld konnte damit nicht umgehen, zu meinem Glück kam die Krankheit ins Gespräch weil Herzogin Kate angeblich auch daran erkrankt sein sollte. Trotzdem haben die meisten mich für verrückt gehalten und von allem kam immer nur "eine ss ist keine Krankheit" oder "ja, übel war mir auch". Ich habe mich extrem zurückgezogen weil ich selber dachte ich bin verrückt und übertreibe. Aber im Nachhinein hätte ich alle anschreien sollen dass ich Hilfe brauche und keine schlauen Sprüche.rnAb Woche 30 konnte ich kaum noch laufen durch eine sehr schmerzhafte symphysenlockerung. Ich musste in der kompletten ss ständig etwas essen weil ich sonst wieder gebrochen hätte, ich habe insgesamt 34 Kilo zugenommen. Ich bin laktoseintolerant geworden und Obst habe ich auch nicht mehr vertragen. Ich konnte nur im sitzen schlafen und mir war bis zur Geburt ständig übel. Man kann sich das nicht vorstellen. Mein Mann hat alles für mich getan in dieser Zeit, alleine hätte ich das nicht geschafft. rnrnIch möchte allen betroffenen Mut machen! Ihr schafft das! Ich habe es auch geschafft! Meine wunderschöne, kerngesunde Tochter kam 3 Wochen zu früh nach einer Einleitung auf die Welt, es war für uns alle die richtige Entscheidung weil ich die Schmerzen nicht mehr aushielt.rnrnIch bin seit Juli in Therapie um die Schwangerschaft aufzuarbeiten. Ich empfinde es als unfassbare Ungerechtigkeit dass ich so ein Martyrium durchleben musste und wünsche soetwas niemandem. Ich wollte doch nur "normal" schwanger sein. rnrnIch habe noch leichte symohysensvhmezen,aber damit kann ich leben. Nach der Geburt war mir endlich nicht mehr übel und ich habe wieder alle Lebensmittel vetragen.Jetzt, 5 Monate nach der Geburt, habe ich wieder mein altes Gewicht, vermutlich auch weil ich voll stille und es sehr genieße mich wieder bewegen zu können. Meine Tochter war von Anfang an ein ruhiges zufriedenes Baby, ich konnte ich mich von der schrecklichen ss im Wochenbett erholen.rnrnDas durchhalten hat sich gelohnt, ich bin überglücklich und stolz diese Zeit überstanden zu haben.rnrnAlles wird wieder gut. Denkt daran, die Schwangerschaft wird vorbei gehen, es lohnt sich zu kämpfen für das wunderbarste auf der Welt: euer Baby.rnrnDanke fürs Lesen.rnrnrn