Chrissy

 
Chrissy hat ihr absolutes Wunschkind nach einer Horror-Schwangerschaft im Septemer 2014 kerngesund zur Welt gebracht. Sie war viele Male im Krankenhaus, hat Vomex und Zofran genommen.Nur wenn sie schlief war sie kurzzeitig frei von Übelkeit. (26.01.2015)
 
Ich bin 26 Jahre alt.werde im Februar 27.Am 8.9.14 kam unser Wunder Luca nach neun Horrormonaten zur Welt.es war ein absolutes Wunschkind.Als ich den Test gemacht habe und er positiv war , waren mein Freund und ich völlig aus dem Häuschen und überglücklich. Ich war da in der 6.ssw. der Horror fing ab 6+1 an. Ich habe mich bestimmt am Tag 20-30x erbrochen. Ich behielt nichts in mir kein wasser Cola Tee ect. nichts zu essen. Es wurde jeden Tag schlimmer.Alle beruhigten mich immer und meinten naja das ist normal in einer Ss.bis zur 12. SSW dann hast es überstanden. Sie haben sich oft lustig gemacht und mich als Clown hingestellt.ich wurde mir das einreden.ich bilde mir das alles nur ein dass mir schlecht ware und ich brechen muss.Doch es blieb.ich konnte nicht mehr arbeiten.keinen Spaziergang machen.nicht einkaufen.nicht mal mich alleine anziehen.mir war jede Sekunde schlecht und ich war nur am brechen.sobald ein Tropfen Wasser nur an meine Lippen kam musste ich brechen.irgendwann kam nur noch Gallensaft aber es hörte trotzdem nicht auf.mein Arzt verschrieb mir vomex Tabletten diese hab ich direkt ausgebrochen. Ich musste ins Kkh.Vier Wochen am Stück selbst die Ärzte waren ratlos und haben sich manchmal fast lustig gemacht. Naja ne Ss ist keine Blumenwiese.das wird schon. Ich wurde mit Vomex Infusionen den ganzen Tag aufrecht erhalten.nur wenn ich durch das Mittel eingeschlafen bin hatte ich mal meine Ruhe vor der Übelkeit.sobald ich die Augen aufgemacht habe musste ich brechen und mir war hundeelend.ich hab nur noch abgenommen.ich wollte auch keinen Besuch außer meinem Freund und Familie ich war einfach nur fertig und hatte keine Kraft mehr;(. Ich war sogar so weit das ich mal gedacht habe warum bin ich nur schwanger geworden?.das war als ich den kleinen nicht mal gespürt habe.nach vier Wochen sagte eine Ärztin Sie wollen ja nicht zum Inventar gehören wir entlassen Sie heute.es wurde die Infusion abgenommen und es wurden mir wieder Tabletten mit gegeben.allerdings ohne dies vorher zu testen ob es anschlägt. Mein Schatz holte mich ab und fuhr mich zu uns nach Hause. Vom kkh zu uns sind es 15min. In dieser Zeit musste ich mich fünf mal übergeben.ich hab nur noch gezittert.nur mit Mühe hat er mich ausm Auto Direkt ins Bett gebracht. Da bin ich gelegen bis am nächsten Tag. Ich hab die ganze Nacht durch gebrochen.Er musste arbeiten hatte mir verschiedene Getränke und Essenssachen hingestellt doch es ging nichts und es blieb nichts drin.ich rief meine Mutti an.die kam zu mir hat wieder meine Tasche geschnappt und hat mich wieder ins Kkh gebracht denn ich konnte nicht mal mehr alleine laufen.ich war Kraftlos.auch auf diesem Weg wieder drei mal gebrochen.dort musste sie mich im Rollstuhl rein fahren.Ärzte sind echt gerannt das erste Mal wo Sie sich Sorgen gemacht hatten.das Blut war schon gestaut .keine Infusion konnte gelwgt werden.eine OP Assistentin legte mir dann die Nadel.und ich hatte Fieber vom Flüssigkeitsverlust.ich hatte solche Angst das Kind zu verlieren.ab diesem Zeitpunkt war ich wieder drei Wochen im Kkh.dann zwei Wochen mit Vomex Tabletten zu Hause dann wieder drei im Kkh.vomex half nicht mehr daher bekam ich Zophran .ein starkes Mittel was Menschen in der Chemo gegen Übelkeit bekommen.da hab ich es geschafft zumindest mal etwas zu trinken das drin blieb.ich durfte heim endlich doch das war nicht alles.nach drei Wochen zu hause musste ich wieder für 14 Tage ins Kkh.langsam hatte ich jedes Zimmer durch:( ich war psychisch am Ende. Hätte ich nicht meinen Freund und Familie gehabt hätte ich das nicht durch gestanden. Am 8.9.14 wurde der kleine dann per Kaiserschnitt geholt. Nach der Op musste ich noch einmal brechen ohne Ende doch dann als der Kleine im Arm war hab ich gesagt mir ist nicht mehr schlecht ich glaube es nicht. Ich war wie ein anderer Mensch und ich konnte ab diesem Tag essen und trinken;) wenn mir das einer erzählt hätte hätte ich das nie geglaubt aber das was ich erlebt habe wünsche ich keinem.ich hatte sogar ein Beschäftigungsverbot bekommen.diesen Bericht von dir hab ich jedem gezeigt sogar den Ärzten und Krankenschwestern. Irgendwann wollen wir noch ein zweites Kind allerdings hoffe ich nur das ich das ganze nicht nochmal durch machen muss es hat sich wirklich gelohnt und ich liebe mein Kind über alles aber ich weiß nicht ob ich dazu die Kraft nochmal hätte.noch dazu da unser Luca jetzt ja auch zu versorgen ist. Ich bin nur dankbar dass unser Luca kern gesund ist und nichts abbekommen hat durch die ganzen Medikamente. bist also nicht allein mit Hyperemesis gewesen. Liebe Grüße Chrissy