Susanne

 
Dieser Bericht ist von Susanne.Sie ist gerade in der 29.SSW.Sie hat schon SEHR viele Tiefen der Hyperemesisschwangerschaft erlebt (24.10.2006)
 
Liebe Chrissi,



ich bin jetzt in der 29. SSW und habe vor kurzem Deine Seite entdeckt. Kompliment! Ich hätte sie gern früher gelesen. Dann hätte ich vielleicht mehr verstanden. Aber insofern möchte ich Dir auch gern meinen Bericht schicken:



Seit ca. Januar 2006: Mein Mann und ich versuchen, schwanger zu werden.



15.04.2006 (Ostern):

Ich hatte mittags in einem Restaurant Garnelen gegessen. Abends wurde mir so schlecht, dass ich ins Bett musste. Ich musste ohne Ende brechen. Ich dachte, ich hätte eine Fischvergiftung. Mein Mann holte eine Notärztin. Sie fragte, ob ich schwanger sei. Er verneinte. Ich hing über unserem Abfalleimer und konnte nicht sprechen. Sie gab mir Paspertin und Vomex. Nach ein paar Tagen wurde es besser. Wir fuhren danach noch in Urlaub ohne Beschwerden.



04.05.2006:

Der Schwangerschaftstest ist positiv! Große Freude! Wahnsinn, es hat geklappt!!



12.05.2006:

Die Übelkeit geht los. Mir ist so schlecht, dass ich mich nur noch ins Bett legen kann. Mein Mann besorgt Leinsamen, Zwieback etc. Ich gehe früher von der Arbeit nachhause.



14.05.2006 (Sonntag):

Wir fahren abends ins Krankenhaus, weil es nicht mehr geht. Ich kann gar nichts bei mir behalten. Sie behalten mich bis zum 19.05. da. Das übliche. Infusionen und Vomex. Jeden Morgen kommt eine nette Dame und fragt, was ich denn essen möchte: Kalbsbraten mit Reis oder doch lieber Erbseneintopf?? Ich kann das alles nicht essen. Bin verzweifelt, weil ich denke, dass ich hier bestimmt nicht wieder zum Essen komme. Weise alle Ärzte darauf hin, dass ich generell unter Magenproblemen leide, d.h. unter Stress habe ich schon mal Probleme mit dem Essen (Reizmagen) und mein Magenausgang zur Speiseröhre schließt nicht richtig (Reflux). Hätte ich gewusst, in welche Ecke mich das schiebt, hätte ich lieber nichts gesagt!! Am 19.05., als es einigermaßen wieder geht, gehe ich auf eigenen Wunsch nachhause. Ich denke, dass ich mich dort besser versorgen kann mit Suppen und kleinen Mahlzeiten. Bevor ich gehen kann, lassen sie mich noch eine Stunde im Wartezimmer warten, da der Arzt mich noch untersuchen wollte. Bitte dann gehen zu dürfen, da ich das Gefühl habe, endlich wieder was essen zu müssen. Zumindest Salzstangen oder ähnliches. Wenn ich nämlich gar nichts esse, werden die Schmerzen (ich gehe davon aus von der überschüssigen Magensäure) schlimmer bzw. unerträglich.



01.06.2006:

Zuhause ist es mir auch nicht besser ergangen. Ich bin nicht fähig, mir selbst etwas zu essen zu kochen. Ich liege nur auf dem Sofa und versuche es mit Salzstangen, Zwieback, Cola (ohne Kohlensäure) sowie Russisch Brot. Nichts bleibt drin. Die Schmerzen sind mörderisch. Ich nehme Vomex als Zäpfchen, aber die helfen auch nicht. Ich breche den ganzen Tag und die ganze Nacht. Mein Mann versteht nichts (nehme ich ihm nicht übel, ich auch nicht). Nachts ist es besonders schlimm. Er sagt, dass kann doch nicht normal sein. Also doch wieder ins Krankenhaus. Dort habe ich immerhin die Infusionen bekommen. Ich mache mir natürlich Sorgen, ob es dem Kind gut geht. Ich nehme immer mehr ab.



01.06.2006 – 29.06.2006:

Die größte Tortur meines Lebens. Diese Zeit verbrachte ich im Krankenhaus. Jeden Tag Infusionen. Jeden Tag Schwestern und Ärzte, die nicht wissen, was sie mit mir machen sollen. Schmerzen ohne Ende. Die Highlights:



Paspertin:

Ich wusste, dass mir Paspertin früher schon geholfen hat und auch in der Osterwoche, als es mir zum ersten Mal schlecht ging. Also fragte ich danach. Ich sagte den Ärzten, dass Vomex mir Null helfen würde. Alle sagten aber unisono: Paspertin geht nicht in den ersten 12 SSW. Nach einigen Tagen ließ der Chefarzt mir einen Auszug aus einem Buch über Arzneimittel in der Schwangerschaft geben. Dort stand drin, dass bei Reflux (mein Problem, dass ich immer wieder geschildert hatte) Paspertin das Mittel der Wahl sei. Also bat ich daran. Dann kam eine Ärtzin im Praktikum und teilte mir mit, dass man nun entschieden hätte, dass ich dreimal am Tag Vomex bekommen sollte. Ich dachte, ich sei im falschen Film. Ich sagte ihr, dass mir das nicht helfe und der Chefarzt mir diesen Auszug über Paspertin gegeben hätte. Das wäre jetzt so entschieden und es bliebe dabei. Später kam der Chefarzt und sagte dann zu, dass ich Paspertin bekommen dürfte. Ich dachte in diesem Moment er sei ein Engel, griff seine Hand und dankte ihm. Ich dachte wirklich, jetzt würde mir endlich geholfen.



Aufstehen:

Es gab eine besonders „nette“ Oberärztin. Diese machte mir auch immer wieder klar, dass sie es gar nicht gut fände, dass ich nicht aufstehe und mehr laufen würde. An dem Tag, als sie mir dies wieder besonders deutlich zu verstehen gab, hatte ich Besuch von einer netten Freundin meiner Mutter bekommen, die versucht hatte, mit mir einige Schritte auf den Flur zu laufen. Mir wurde sofort so schwindelig, dass selbst die Schwester sagte, ich solle mich wieder hinlegen.



Psycho:

Der Chefarzt kam natürlich regelmäßig zum Gespräch. (Lohnt sich ja auch bei einer Privatpatientin im Einzelzimmer mit nur gelegentlichen Tagesgästen im zweiten Bett). Er fragte eigentlich immer nur kurz wie es mir ginge und dann immer nur, wie es meinem Mann ginge. Das nervte mich ziemlich. Wir hatten vom 02.06.-18.06. eine Reise nach Costa Rica geplant. Ich konnte natürlich nicht fahren. Aber mein Mann brachte dringend Urlaub. Er hatte schon lange keinen mehr gehabt und viel Stress im Beruf und nun ja auch mit mir. Meine Mutter fuhr auch mit einer Reisegruppe und wir wollten uns in der zweiten Woche dort treffen. Mein Mann und meine Mutter riefen mich so häufig wie möglich an. Der Chefarzt konzentrierte sich nur darauf, dass mein Mann alleine in Urlaub gefahren war. Dazu später mehr.



Ich war natürlich psychisch total am Ende und fragte mich selbst, ob ich nicht wirklich ein Problem hätte. Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit einer Seelsorgerin. Ich verwünschte natürlich das Kind, weil ich solche Schmerzen hatte. Außerdem bin ich beruflich relativ viel eingespannt und machte mir Sorgen, da ich nichts machen konnte. Vieles würde liegen bleiben. Mein Chef war allerdings sehr verständnisvoll und sagte mir, ich solle mir alle Zeit nehmen, um wieder auf die Beine zu kommen. Trotzdem hatte ich natürlich ein schlechtes Gewissen, da ich sonst immer sehr verlässlich bin.



Magenspiegelung:

Am 20.06. erhielt ich endlich auf eigenen Wunsch eine Magenspiegelung. Der Gastroenterologe sagte mir, dass es kein Wunder sei, dass ich Schmerzen hätte. Die Speiseröhre sei total entzündet. Außerdem sei mein Magen so verdreht, wie er es früher nur bei Chemotherapie-Patienten gesehen hätte. Endlich dachte ich, hätte ich die Bestätigung, damit endlich etwas anderes passieren würde. Endlich hätte ich eine Bestätigung, dass meine Beschwerden nicht allein „normale“ Schwangerschaftsübelkeit, sondern auch von meinen Magenbeschwerden kämen. Ich erbrach nämlich oft (teilweise auch – das gebe ich gerne zu – aufgrund der maßlosen Schmerzen selbst hervorgerufen, denn das brachte wenigstens einige Minuten Linderung) nur Magensäure und Galle. Was auch sonst, wenn man nichts essen kann?

Als der Chefarzt kam, sagte er mir, es sei ja nur „ein leichter Befund“ festgestellt worden. Schon wieder verstand ich die Welt nicht mehr. Das wäre alles in meiner Situation ganz normal.



Maloxan:

Ich bekam zwischendurch schon immer Maloxan oder so was ähnliches. Nach der Magenspiegelung sollte ich eine Unmenge von diesen Tütchen mit diesem weißen Zeug nehmen. Schon alleine davon wurde mir schlecht. Und geholfen haben sie auch nicht. Eine Minute verspürte ich eine Linderung. Dann gingen die Schmerzen wieder los.



12. SSW:

Auch ich wurde immer wieder auf die 12. SSW vertröstet. Auch als die schon vorbei war.



Das letzte Gespräch:

Schließlich und endlich kamen mein Mann und später auch meine Mutter (sie wohnt im Ausland). Meine Mutter versuchte sofort alles Mögliche in Bewegung zu setzen, da sie merkte wie schlecht es mir ging, und dass keiner mir wirklich half. Da mein Vater häufig im Krankenhaus war, kennt sie sich aus. Beim Gastroenterologen wurde sie sehr forsch abgewiesen. Man würde nicht mit ihr sprechen. Sie müsste sich schon an den behandelnden Gynäkologe / Chefarzt wenden. Dies tat sie und bat um ein Gespräch. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich schon fest, dass ich das Krankenhaus auf jeden Fall verlassen würde. Meine Mutter würde mir zuhause helfen. Und Infusionen – was ich dann auch endlich mal erfahren hatte – könnte ich auch bei unserem Hausarzt kriegen. Als ich mal gefragt hatte, warum ich als Einzige auf der Station diese Probleme hätte, obwohl man mir sagte, dass das ein häufiges Problem sei, sagte man mir, dass die Kassenpatienten eben nicht mehr stationär aufgenommen würden, sondern zu ihrem Hausarzt gehen müssten.



Also hatten meine Mutter und ich das Gespräch bei dem Chefarzt. Auch hier einige Highlights:



Meine dominante Mutter:

Der Chefarzt fragte, warum meine Mutter sich so aufregen würde. Jetzt käme auf einmal die dominante Mutter und die beruflich erfolgreiche Tochter würde nun zum Töchterchen mutieren.



Die Probleme mit meinem Mann:

Man hatte sich in der Schwestern- und Ärzteschaft gefragt, warum mein Mann alleine in Urlaub gefahren sei. Also: eine schwere Ehekrise wurde vermutet.



Die Probleme mit meinen Schwiegereltern:

Mein Schwiegervater hatte mich netterweise häufig besucht. Einmal war meine Schwiegermutter auch mit. Wir waren raus gegangen und ich hatte ein Eis gegessen. Ich hatte mich wohl etwas übernommen und danach war mir wieder total schlecht (was ja nun kein Wunder war). Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen.

Der Chefarzt dazu: Nach dem Besuch meiner Schwiegereltern sei es mir ja deutlich schlechter gegangen. Also auch eine schwere Krise mit meinen Schwiegereltern!!



Meine Essensgewohnheiten:

Der Chefarzt meinte, ich hätte doch zwischendurch immer gut gegessen. Ich hatte mir nur noch Kartoffelbrei zu Mittag bestellt, weil ich nichts anderes essen konnte und auch den ließ ich meistens stehen. Morgens aß ich ab und zu mal ein, manchmal hatte ich einen sehr guten Tag und konnte zwei essen. Abends aß ich – auch nur wenn ich konnte – ein Brot. Zwischenzeitlich aß ich mal ganz gern ein Stück Wassermelone. Ansonsten musste ich mich ständig nur übergeben. Bestimmt bis zu 20 – 30 mal am Tag und in der Nacht. Der Chefarzt daraufhin: Er würde mittags ja auch nichts essen. Man müsse ja nicht soviel essen.



Ich bin anstrengend:

Der Chefarzt sagte mir, dass mich Mitpatientinnen als „anstrengend“ bezeichnet hätten. Die Wahrheit ist, dass ungefähr 2 von 5 mir ihre Telefonnummern geben wollten, mit den anderen hatte ich mich auch sehr nett unterhalten. Die meisten blieben sowieso nur einen Tag oder eine Nacht. Lediglich eine ältere Dame war aus dem Nachbarzimmer geflüchtet, da dort eine Frau einen Nervenzusammenbruch gehabt hatte. Sie weinte und schrie die ganze Zeit. Ich sagte der guten Dame, dass sie bei mir nicht viel besser aufgehoben sei, denn ich müsse die ganze Nacht brechen. Sie sagte aber, dass wäre ja nicht so schlimm. Ich könne ja nichts dafür. Sie sollte eigentlich noch einmal wieder kommen und kam nicht wieder. Ich denke mal, diese hat dann gesagt, ich sei „anstrengend“.



Meine Bulemie:

Der Hammer kam am Ende des Gesprächs. Da ich anfangs mal erwähnt hatte, dass ich früher schon mal gebrochen hatte als ich mal sehr viel Stress hatte, kam die Vermutung auf Bulemie. Ich sagte ihm, dass ich niemals in meinem Leben auch nur ansatzweise eine Bulemie hatte. Man hatte mir für den nächsten Tag einen Termin bei der Kinderpsychaterin im Krankenhaus gemacht wegen psychosomatischer Ursachen. Ich hatte zugesagt, da ich ja alles bereit war zu tun, was mir vielleicht helfen könnte. Als ich das hörte, sagte ich sofort, dass ich den Termin nicht wahrnehmen würde. Der Chefarzt sagte mir dazu, dass ich mich meinen Problemen stellen müsse. Ich sagte ihm, dass ich keine Probleme dieser Art hätte. Es war wirklich hanebüchen. Meine Mutter hatte den Raum schon verlassen. So sehr hatte sie dieses Gespräch aufgeregt. Ich versucht noch höflich zu bleiben, aber heute kann ich auch nur noch den Kopf schütteln. Ich habe extra am nächsten Tag bei der Psychaterin angerufen und gesagt, dass ich den Termin nicht wahrnehmen würde, da ich kein Problem dieser Art hätte und nicht, weil ich mich „meinen Problemen nicht stellen würde“.



Meine Krankenakte:

Als wir auf den Termin warteten, hatten meine Mutter und ich die Krankenakte in der Hand. Wir lasen sie. Es war zum Fürchten. Ich hätte Medikamente abgesetzt. In Wirklichkeit musste ich mir ständig die Medikamente selbst aussuchen, da es keine richtig besprochene Therapie gab. Ich hätte 3 Mal am Tag gebrochen. Es waren wie gesagt bestimmt 20 – 30 Mal. Usw. usw.



Mein Gewicht:

Vor meiner Schwangerschaft hatte ich zwischen 60-62 kg gewogen. Als ich aus dem Krankenhaus kam, wog ich noch 50 kg. Ich war abgemagert und sah aus wie ein KZ-Häftling (ich weiß, dass der Vergleich hinkt, aber es fällt mir nichts Besseres ein). Meine Beine waren so schlapp, dass ich kaum die Treppe bei uns hoch und runter kam. Mir war dauernd schwindelig. Meine Muskeln waren total abgebaut und sind bis heute nicht wieder wie vorher.



Auszug aus dem Bericht:

„Während des weiteren stationären Aufenthaltes fiel die Fixierung auf das Essen sowie das Würgen und Erbrechen der Patientin auf, somit ist eine psychosomatische Komponente der Beschwerden nicht unwahrscheinlich. Die Patientin erhielt zunehmend Kostaufbau sowie Wunschkost und konnte am 29.06.2006 mit relativ gebesserten Zustand nach Hause entlassen werden.“



04.07.2006

Nach meiner Entlassung brachte meine Mutter mich morgens zur Infusion zu unserem Hausarzt. Es war trotzdem grausam. Die Hitze war schrecklich. Und ich konnte weder essen noch trinken. Ich hatte Angst, zu viel Flüssigkeit zu verlieren. Also besorgte mein Hausarzt mir schließlich einen Termin bei einem Gastroentrologen in einem anderen Krankenhaus. Als mein Mann und ich dort ankamen, konnte ich kaum noch laufen. Sie gaben mir Wasser, was ich allerdings direkt wieder in die Tüte (mein ständiger Begleiter) spuckte. Ich versuchte gar nicht erst, es runter zu schlucken. Der Arzt sah mich kurz an, stellte einige kurze Fragen, sah den Bericht der Magenspiegelung und verschrieb mir Paspertin und Nexium. Nexium ist ein Protonenblocker. Der Arzt sagte mir, dass diese 1000x stärker als Maloxan seien. Im Beipackzettel stand genau das, was ich auch hatte. Speiseröhrenentzündung. Reflux. Er gab mir die erste Dosis sofort in der Praxis. Ich glaube, er war ziemlich geschockt von meinem Anblick. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten und mein Mann musste mich in einem Rollstuhl wieder zum Auto bringen.



Natürlich hätte ich dieses Nexium nicht vor der 12. SSW nehmen können. Es ist schon sehr stark. Und ich hoffe, dass mein Baby gesund ist. Aber der Arzt hatte auch in einem Buch über Medikamente in der Schwangerschaft nachgesehen und außerdem meinte er, dass von der Wirkung her, das Baby nicht beeinträchtigt werden dürfte. Am Ende überlassen sie einem allerdings immer selbst die Entscheidung, denn sie wollen natürlich alle nicht die Verantwortung übernehmen. Für mich stand aber fest, dass es dem Baby nicht gut gehen kann, wenn seine Mutter noch weiter abnimmt und unter 50 kg wiegt.



Mir ging es dann schnell merklich besser. Insbesondere hatte ich nicht mehr ganz so schlimme Schmerzen. Ich hatte noch einige Rückfälle, aber nach ein paar Wochen ging es immer besser und ich konnte langsam wieder anfangen zu arbeiten. Seit dieser Zeit nehme ich jetzt noch jeden Abend ein Vomex Zäpfchen. Mit den Retardkapseln komme ich nicht zurecht. Ich habe einige Male versucht, ohne auszukommen, aber das bekommt mir nicht. Deshalb nehme ich sie jetzt weiter. Mir ist ab und zu mal etwas übel, aber in sehr verträglichen und üblichen Rahmen.



Nun ist dies auch ein relativ langer Bericht geworden.



Ich habe den Link zu Deiner Internetseite diesem Chefarzt geschickt. Ich habe bisher keine Antwort bekommen und glaube auch nicht, dass ich eine erhalten werden. Schade ist, dass es sehr viele Ärzte gibt, die glauben, alles besser zu wissen, als die Patienten selbst. Das Zuhören ist heute nicht mehr in Mode. Deshalb ist es schon gut, wenn man ein Forum hat. Allerdings bin ich auch immer etwas kritisch, was medizinische Ratschläge angeht. Man sollte versuchen, einen Arzt zu finden, dem man vertrauen kann und der einem zuhört (schwierig, aber nicht unmöglich!). Ein Patentrezept gibt es vermutlich nicht, solange nicht eindeutig geklärt wird, wo die Ursache wirklich liegt. Psychisch ist sie auf jeden Fall auch aus meiner Erfahrung heraus nicht. Jede Krankheit wird durch psychische Faktoren verschlimmert, aber man kann sie nicht daraus erklären. Oder würde man Krebspatienten sagen, sie sollten sich mal nicht so anstellen, dann würde es schon besser werden????



Viele herzliche Grüße & vielen Dank!

Susanne