übel...

Leoo @, Schweiz, Sonntag, 19. März 2017, 15:07 (vor 632 Tagen)

Hallo zusammen

Ich weiss nicht, ob ich hier am richtigen Ort bin. Wenn ich Berichte wie die von Chrissi oder anderen Hyperemsis-Frauen lese, fühle ich mich etwas fehl am Platz und wundere mich, wieso mir so elend zu Mute ist, wo ich doch eigentlich noch Glück habe. Aber schlussendlich nützt auch das vergleichen mit schlimmeren "Fällen" nichts - es geht mir einfach mies. Egal ob "mein Fall" nun zu Hyperemesis zählt oder nicht und egal, ob es schlimmere Fälle gibt.

Ich habe mir nun einmal alles von der Seele geschrieben. Es ist viel zum Lesen – zu viel für einen einzigen Forumbeitrag (deshalb habe ich etwas unterteilt…) und wahrscheinlich auch zu viel für die meisten von euch zum Lesen. Trotzdem schicke ich die Beiträge nun ab. Vielleicht mag sich der ein oder andere ja doch durchlesen oder es gibt Leute, die nur Teile meines Beitrags lesen. Und sonst habe ich es einfach für mich – sozusagen zur Selbsttherapie – aufgeschrieben.

Ich bin zum 2. Mal schwanger - heute 7+0. Aber zuerst was zur 1. SS:

übel...

Leoo @, Schweiz, Sonntag, 19. März 2017, 15:10 (vor 632 Tagen) @ Leoo

Die erste SS war 2014, mir war bis etwa 14./15. Woche Dauerübel und ich musste dann irgendwann auch immer mehr erbrechen. Aber meistens war es nicht mehr als 2-4x täglich. Ich war ca 2,5 Wochen krank geschrieben und dazwischen lagen noch 2 Wochen Frühlingsferien (ich bin Primarlehrerin) und in der Zeit, in der ich nicht arbeitete, lag ich grösstenteils herum, da jede Anstrengung die Übelkeit verschlimmerte. Ab ca 14./15. Woche ging die Übelkeit dann zurück und ich erbrach nicht mehr täglich. Zähneputzen habe ich irgendwann einfach aufgehört und erst Wochen später wieder richtig angefangen, da ich mich da (egal ob mit kleiner Bürste oder dem Finger, mit oder ohne Zahnpaste) jedes Mal übergeben musste.

Ca Woche 24 - langsam konnte ich auch die ein oder anderen Dinge wieder essen, die mir vorher noch lange Übelkeit oder sogar erbrechen ausgelöst hatten - musste ich den Glukoseintoleranztest machen. Am Morgen nüchtern zum Test zu fahren war schon alleine eine Herausforderung. Der Zuckerdrink, den ich da schlucken musste, war einfach horror. Ich bin jemand, der sehr gerne und viel Süsses isst, aber in der Übelkeitsphase der SS wiederstand mir alles Süsse extrem und ich bekam erst langsam wieder Lust auf hin und wieder ganz wenig Süsses - ass aber immernoch kaum was davon, da ich weiterhin Angst vor der Übelkeit/dem Erbrechen hatte. Aber der Zuckerdrink musste ich da einfach nehmen und danach Stunden im Wartezimmer ausharren. Auf jeden Fall hatte ich zwar schlussendlich einen guten Nüchtern Wert, aber da der Messwert nach dem Drink zu hoch war, hiess die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes. Von da an musste ich dann regelmässig Blutzucker messen. Ich schaffte es dann meine Ernährung so umzustellen, dass die Messwerte i.O. waren und ich ohne Insulin durch kam, aber witzig war es nicht. Es gab Nahrungsmittel, die ich nicht essen konnte, weil sie immer noch Übelkeit auslösten, dann andere die ich nicht nehmen sollte, weil sie zu einem zu hohen Blutzucker führten, dann gibts ja auch noch Nahrungsmittel, die man als Schwangere nicht essen sollte und schliesslich gibts halt auch noch Dinge, die ich schlicht und einfach nicht mag. Aber wie gesagt, schliesslich hab ich es geschafft und als unser Sohn auf die Welt kam, war die Freude riesig. Er war - und ist! - auch wirklich ein Goldschatz und macht mit seinem lieben Wesen vieles der schwierigen SS wieder wett. Trotzdem sagte ich nach der SS, dass wir das zweite Kind dann adoptieren würden. Einerseits war das so ein bisschen ein Spruch, andererseits konnte ich mir wirklich lange nicht vorstellen, noch einmal schwanger zu werden, auch wenn ich eigentlich auf keinen Fall ein Einzelkind wollte.

Es gab immer wieder Dinge, die mir die Übelkeit aus dem nichts wieder voll in Erinnerungen riefen. Z.b. gab es ein Lied, dass ich während der schlimmsten Zeit sehr oft gehört habe, weil es mir so gefiel. Als ich dies Monate nach der Geburt wieder hörte, war mir sofort wieder übel und ich brauchte erst eine Weile, bis ich die Verbindung herstellen konnte. Aber mit der Zeit gingen auch diese Erlebnisse zurück. Ich habe gerade heute ein passendes Zitat dazu gelesen:

"Vergessen ist Gefahr und Gnade zugleich."
(Theodor Heuss - Politikwissenschaftler und Journalist, 1884-1963)

In den letzten Monaten wurde der Wunsch nach einem 2. Kind dann immer grösser. Ich hatte - und habe - solch grosse Freude an unserem Sohn, dass ich mir sogar eine Grossfamilie mit 3,4,5 Kindern wünschte.

übel...

Leooo @, Schweiz, Sonntag, 19. März 2017, 15:16 (vor 632 Tagen) @ Leoo

Dann wurde ich wieder schwanger. Wir hatten Glück und es klappte auch diesmal schnell. Ich freute mich riesig - die Vorstellung das Kleine bald wieder in meinem Bauch zu spüren und ein paar Monate später in den Armen zu halten fand ich sooooo schön!
Leider ging es auch diesmal nicht lange und bei 4 +6 war die Übelkeit wieder anhaltend da. Mir war schon vor dem Test (4+3) machchmal etwas übel, aber das nahm ich nicht ernst und schob es irgendwelchen anderen Gründen zu. Jetzt konnte ich mir nichts mehr vormachen. Während es bei der ersten SS von Beginn der Übelkeit bis zum 1. Erbrechen zwei Wochen dauerte, ging es diesmal gerade mal drei Tage. Sobald ich merkte, dass die starke Übelkeit wieder da war, traf ich mich mit meiner Vorgesetzten, um ihr Bescheid zu geben und erzählte auch dem Team von meiner Schwangerschaft. Ich hatte mir vor der Schwangerschaft fest vorgenommen, dass es mir diesmal besser gehen würde. Ich würde von Anfang an trotz Übelkeit spazieren gehen, essen und mich nicht unterkriegen lassen.
Natürlich sah die Realität dann anders aus. Zur starken Übelkeit kam eine extreme Müdigkeit und häufiges Frieren. Ich quälte mich die erste Woche noch durch mein 50% Pensum durch, nahm aber bereits ab Mitte der Woche Itinerol Kapseln. Diese nützten nichts, sie machten mich nur noch viel müder. Natürlich versuchte ich es auch wieder mit den Sea Bands und Nux Vomica die ich noch von der ersten SS hatte.
Am Freitag konnte ich glücklicherweise bereits zur Hebamme (diesmal wollte ich nicht mehr zuerst in die Mühle der FA kommen sondern möglichst viel mit einer Hebamme schauen und nur für die nötigen Ultraschalls zur FA). Wir hatten ein längeres Gespräch und ich konnte bei einer anderen Hebamme einen Termin für eine Hypnose-Sitzung vereinbaren. Ansonsten schaute aber eigentlich nichts raus, da ich in der ersten SS schon sehr vieles ausprobiert hatte (Nux Vomica, Schüsslersalze, intensiv Akupunktur, Sea Bands, Nahrungsmittel wie Mandeln, etc. und und und). Zudem empfahl mir meine Hebamme, mich nun (nach einer Woche Übelkeit) erst mal 1-2 Wochen krank schreiben zu lassen "um wieder zu Kräften zu kommen". So ging ich dann am Montag schweren herzens und mit schlechtem Gewissen nicht mehr arbeiten. Ich arbeite sehr gerne und weiss, dass es für alle immer mit erheblichem Aufwand verbunden ist, wenn eine Lehrperson ausfällt. Auch für die Schüler ist das nichts Tolles, aber ich traute mir nicht einmal mehr das Autofahren zu und sah wirklich keine andere Lösung mehr.
Leider stellte sich dann heraus, dass das Krankschreiben der Hebamme vom Arbeitgeber nicht anerkannt wird und ich doch noch zu einem Arzt musste. Inzwischen wurde aber die Übelkeit auch immer schlimmer und bezüglich erbrechen war ich nun bei ca 1x täglich + 1-2x "nur" würgend über der Toilette hängend, ohne dass was raus kommt, angelangt.

Am Mittwoch der zweiten Woche konnte ich zur Hypnose. Das war noch meine letzte Hoffnung. Leider brachte aber auch das keinen Erfolg. Vielleicht braucht das auch ein paar Sitzungen und etwas Zeit. Aber ich hätte mir natürlich gewünscht, dass es sofort hilft. Wieder zu Hause war ich dann nur noch ein Häufchen Elend. Mein Mann, der mich bereits zur Hypnose begleitet hatte, rief nun bei der FÄ an und ich erhielt noch am selben Nachmittag einen Termin. Da ich in einem Spital zur FÄ gehe, lande ich immer mal wieder bei jemandem Neuen und seit meinem letzten Besuch im 2014 war da natürlich keine Ärztin mehr die mich schon kannte. Obwohl mein Mann am Telefon schon deutlich gesagt hatte, dass wir nur wegen der Übelkeit kommen würden und keinen Ultraschall machen wollten, wollte die Ärztin gleich als erstens einen Ultraschall machen. Ich wehrte mich dann etwas, schlussendlich gab ich aber nach, da ich einfach nicht mit ihr streiten mochte. Sie predigte uns dann noch gefühlte 100x wie wichtig die x Ultraschalls seien und wann man diese alle machen müsse. Ich hörte irgendwann gar nicht mehr richtig hin. Schlussendlich stellte sie mir dann ein Arztzeugnis für 2 Wochen aus und gab mir Itinerol noch in Zäpfchenform mit. Ein längeres Arztzeugnis konnte ich nicht erhalten - normalerweise würde sie sogar nur eine Woche geben und dann halt notfalls verlängern - auch wenn zumindest mir sonnenklar ist, dass vor der 12. Woche sowieso keine Besserung zu erwarten ist.
Dieser Tag war eine Tortur für mich und der erste Tag, andem ich vier oder fünf mal erbrach. Schon das mitfahren im Auto ist schrecklich. Dann die paar Meter vom Parkplatz zum Spitaleingang, die man zu Fuss zurücklegen muss - ich habe im letzten Oktober einen Marathon absolviert, aber diese paar Meter waren schlimmer zu ertragen als die 42 km damals! - weiter die Liftfahrt, das herumstehen beim Warten und so weiter. Abends war ich fix und fertig und einmal mehr in Tränen aufgelöst. Das verbessert die Situation natürlich auch nicht, da mich Heulkrämpfe oft wieder zum würgen/brechen bringen...

übel...

Leooo @, Schweiz, Sonntag, 19. März 2017, 15:20 (vor 632 Tagen) @ Leoo

Inzwischen weiss ich, dass Itinerol auch in Zäpfchenform nichts bringt und hoffe sehr darauf, dass mein Mann morgen das Zofran kriegt, wenn er wieder bei der FÄ antrabt. Das habe wäre dann etwas vom ersten, was ich in der ersten SS noch nicht ausprobiert habe...

Seit einer Woche liege ich nun abwechslungsweise zu Hause oder bei meinen Eltern (meine Mutter kommt mich und unseren Sohn abholen, wenn mein Mann arbeitet) auf dem Sofa oder im Bett. Übel ist mir ununterbrochen - meist ist sie am Nachmittag am besten aushaltbar. Häufig ist es auch schlimm, wenn ich nachts aufwache. Was im Moment besonders oft vorkommt, da unser Sohn seit fünf Tagen erkältet ist und nachts oft so stark hustet, dass er sich manchmal übergibt. Mein Mann (der sich inzwischen angesteckt hat und nun auch mit Kopf-, Gliderschmerzen und Schnupfen zu Kämpfen hat) schaut dann zwar zu ihm, aber geweckt werde ich trotzdem.
Manchmal ist die Übelkeit aushaltbar, immer wieder ist mir aber auch sterbenselend. Wenn ich am Morgen erwache, steigert sich die Übelkeit von leicht zu superstark und ich renne jeden Tag früher oder später ins Bad. Es fühlt sich an, als würde sich eine eiserne Hand langsam aber stetig um meinen Magen schliessen, bis dieser am Schluss ausgepresst wird. Da nichts drin ist, kommt nur Magensaft raus. Ich kann die Tipps von "iss was im Bett", "trink was Warmes", etc. nicht mehr hören. Ich kann machen was ich will, es nützt alles nichts. Stehe ich schneller auf (um der Übelkeit "zuvor zu kommen"), schliesst sich die Hand nicht langsam, sondern sehr schnell. Esse ich etwas im Bett, renne ich trotzdem früher oder später raus. Flüssigkeit bringe ich am Morgen meist trotz Durst und trockenem Mund gar nicht runter.
Erbrechen musste ich bisher meist nur 2-4x pro Tag - und auch das erst seit ein paar Tagen so häufig. Ich kann diese Zahl aber nur so tief halten, weil ich absolut keine körperliche Anstrengung auf mich nehme. Manchmal reicht schon ein aufstehen und zur Toilette gehen um mich zum würgen zu bringen. Also liege ich den ganzen Tag möglichst nur ruhig. Manchmal hab ich die Kraft was zu lesen oder ein bisschen TV zu schauen - heute reicht sie sogar zum Schreiben - aber oft liege ich auch nur da und warte auf bessere Zeiten. Geduscht habe ich vor 5 Tagen das letzte Mal. Ich fühle mich zwar elend schmutzig, aber die Kraft dafür aufzubringen und die Angst, das es mir danach wieder noch mieser geht...
Am schlimmsten sind die Morgen, an denen mein Mann schon früh arbeiten gehen muss. Dann sollte ich den Kleinen selber aufnehmen, anziehen und uns beiden etwas Nahrung verabreichen, bevor meine Mutter uns holen kommt. Das ist grässlich.
Eigentlich habe ich Glück, denn ich kann das Gegessene meist behalten und erbreche meist nur Magensaft oder Flüssigkeit. Ich sollte aber am besten fast nonstop essen, um die Übelkeit erträglich zu halten und habe gleichzeitig auf absolut nichts mehr Lust. Da ich selbst nicht mehr kochen mag, bin ich da auf meinen Mann und meine Mutter angewiesen und ich hasse die Frage "was möchtest du essen?". Ich möchte NICHTS essen! Es eckelt mich alles an! Trotzdem weiss ich, dass ich essen MUSS. Häufig habe ich gleichzeitig grossen hunger und eckel. Das ist so ein schreckliches Gefühl. Und wohl absolut nicht nachzuvollziehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Dazu kommt, dass es mir immer elender geht, wenn ich einen leeren Magen habe und z.B. auf das Nachtessen warten muss.
Doof ist auch, dass ich Mühe habe, Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Durst ja, aber trinken geht nur Teelöffelweise oder in kleinsten Schlucken über den ganzen Tag verteilt...
Inzwischen habe ich fast 3 kg abgenommen (in 2 Wochen). Das macht mir etwas Sorgen. So kann es ja nicht weiter gehen. Und trotzdem weiss ich nicht, was ich dagegen tun soll.
Aber am schlimmsten ist wohl mein psychischer Zustand. Ich sehe nur einen langen dunklen Tunnel ohne Ausgang vor mir. Ich hoffe zwar sehr, dass es auch diesmal nach 14 Wochen bessert, aber ich habe auch Angst, dass es das eben nicht tut. Ausserdem heisst das noch mindestens 6-7 Wochen durchhalten und das erscheint mir endlos lange.
Ich fühle mich oft sehr alleine. Zwar hilft mir meine Umgebung sehr viel. Trotzdem kann niemand wirklich verstehen, wieso es mir dabei so elend schlecht geht. Ihr vielleicht auch nicht - die hat ja keine Ahnung, die kann ja das Essen bei sich behalten und muss kaum erbrechen...

übel...

Bonsai, Sonntag, 19. März 2017, 17:24 (vor 632 Tagen) @ Leooo

Liebe Leooo,
es gibt einige Userinnen hier, die nicht so häufig erbrechen mussten, und denen auch "nur" dauerübel war. Es ist egal, welche Form der Hyperemesis du hast, sobald du eine bestimmte % Gewicht verlierst, gilt es als Hyperemesis.

3 Kilogramm in 2 Wochen ist nicht unerheblich und liegt wahrscheinlich an der zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Ich kenne mich leider in der Schweiz nicht so aus, aber ich weiß, dass Infusionen viel helfen können. Vielleicht hast du die Möglichkeit regelmäßig Infusionen zu bekommen?

Ich habe in der 2. Schwangerschaft mein erstes Kind (damals 2,5 Jahre) immer bei meiner Mutter übernachten lassen, wenn mein Mann Nachtdienst hatte, da ich es auch nicht geschafft hätte es anzuziehen und ihm Frühstück zu machen. Zum Glück wohnte meine Mutter in der Nähe und hat ihn immer sehr gerne zu sich genommen. WIr haben dann auch eine Haushaltshilfe (das gibt es in Deutschland über die Krankenkasse) bekommen, die meinen SOhn betreut hat, wenn er krank war und nicht in die Kindertagesstätte gehen konnte.

Was mir auch geholfen hat, war ständig Nüsse kauen (man kaut ne Weile und sie haben wertvolle Nährstoffe), Zitroneneis lutschen und Gurkensalat essen.


Ich wünsche Dir gute Besserung und vielleicht jemanden, der dir Infusionen geben kann!

übel...

Leoo @, Schweiz, Mittwoch, 05. April 2017, 21:33 (vor 615 Tagen) @ Bonsai

Liebe Bonsai

Danke für deine lieben Worte!

Heute hatte ich wiedermal einen besonders üblen :kotz6: Tag und da tut es einfach gut, so nette Worte lesen zu können.

Liebe Grüsse
Leo

übel...

Sonja2, Donnerstag, 06. April 2017, 08:07 (vor 614 Tagen) @ Leoo

Liebe Leoo,

habe Dir gerade unter "Wer ist hier noch schwanger" http://hyperemesis.de/forum/index.php?mode=thread&id=28017 geantwortet.

Liebe Grüße, Sonja

übel...

jazzi2222 @, Ahorn, Sonntag, 21. Mai 2017, 17:49 (vor 569 Tagen) @ Leooo

Liebe leoo,
Ich bin auch gerade in der 7. Woche. Ich nehme pro Tag 5 agyrax Tabletten, ohne die würde ich mich sicher sehr oft übergeben müssen. Aber die Übelkeit geht nicht weg. Ich bin sogar das dritte mal schwanger. Ich kann so gut nach vollziehen wie du dich fühlst. Geht es dir mittlerweile schon wieder besser? Gehst du wieder arbeiten? Würde mich freuen von dir zu hören.
Liebe Grüße, Jessi

übel...

Eva7572 @, Österreich, Dienstag, 27. Juni 2017, 13:48 (vor 532 Tagen) @ jazzi2222

Hallo,
ich bin gerade in der 9SSW (2. Kind) und ich kann die Einträge soooo gut nachvollziehen! In meiner ersten Schwangerschaft ging es mir ab der ca 25 SSW besser. Jetzt habe ich natürlich extrem Angst, dass es auch in der 2. Schwangerschaft wieder so lange dauert! Ich bewege mich kaum, habe Hunger aber bekomme bei allem gleich den Brechreiz, trinken klappt kaum und ich bekomme daher alle 2 Tage eine Infusion. Habe wieder alles ausprobiert, auch Agyrax - leider erfolglos!
Das schlimmste ist, dass ich mich um meine 2 jährige Tochter kaum kümmern kann und sie das merkt!! Zu Ärzten u co will ich gar nicht mehr, da ich immer das Gefühl bekomme sie meinen das bilde ich mir nur ein!

Wie geht es euch? Welche Taktik habt ihr durchzuhalten? Ich kann mich im Moment kaum motivieren das noch so lange auszuhalten!
Alles Liebe an alle Betroffenen!

übel...

Stern, Donnerstag, 29. Juni 2017, 09:11 (vor 530 Tagen) @ Eva7572

Hallo Eva,
es tut mir leid, dass es Dich wieder erwischt hat.
Auch ich stecke in meiner zweiten HG-Schwangerschaft (31ssw). Allerdings ist die HG inzwischen vorbei. Das ist für mich wie ein Wunder, denn in der ersten Schwangerschaft musste ich bis zum Schluss brechen. Nun hörte es schon vor einigen Wochen auf. Mir geht es bei weitem nicht gut, die HG hat Spuren hinterlassen und ich bin immer noch nicht bei Kräften, aber ich kann mich nicht mehr beschweren.

Wie habe ich die Zeit mit Kind und HG überstanden? Als erstes habe ich meine Ansprüche herunter geschraubt. Das heißt, ich habe meinen Sohn (damals 2,75 Jahre) schon kurz nach dem Aufstehen Videos auf Youtube sehen lassen. Und ja, ich habe mich damit schrecklich gefühlt, Hörspiele hatten ihn zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so gefesselt, also nahm ich Videos.
Da mein Sohn in die Kinderkrippe geht, war zumindest der Vormittag gesichert. Nachmittag musste er dann entweder wieder Videos sehen oder ich hatte Glück und er machte Mittagsschlaf. Mein Mann kam zu dieser Zeit immer extrem früh nach Hause, außerdem habe ich während dieser Zeit viel bei meinen Eltern übernachtet....
Auch habe ich die Erziehung ziemlich schleifen lassen. Wenn Kind etwas wollte, hat es das zu 90% auch bekommen. Es ist ein Zeitraum von wenigen Wochen/Monaten, meiner Meinung nach also absolut vertretbar. Ich kann auch jetzt im Nachhinein nicht sagen, dass es meinem Sohn geschadet hat. Er hat ziemlich schnell verstanden, dass es Mama besser geht und es nun keine Videos mehr gibt....

Was mich auf alle Fälle auch über Wasser gehalten hat, war in den ersten Wochen der Gedanke, dass ich die Schwangerschaft noch beenden könnte. Schon alleine diese Option hat mir Mut gemacht. Das Wissen, dass ich nicht wirklich alles nochmal machen müsste.
Außerdem bin ich früh ins Krankenhaus gegangen (in der ersten Schwangerschaft habe ich mich das, warum auch immer, nicht getraut)...

Viel Mut machende Worte Habe ich leider nicht, denn auch wenn meine zweite Schwangerschaft etwas besser verlief, ist dieses Gefühl dass das erste Kind unter all dem leidet, schrecklich... Ich habe mich wirklich von Tag zu Tag gekämpft, zeitweise auch nur von Stunde zu Stunde. Ich hatte und habe oft das Gefühl des kompletten Zusammenbruchs. Ich wünsche Dir einfach nur das aller Beste und hoffe, dass Du irgendwie durchhälst. Vor allem Wünsche ich Dir das Glück, dass es dieses Mal alles nicht so lange dauert.

Viele Grüße
Stern

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 01. Juli 2017, 16:59 (vor 528 Tagen) @ Stern

Lieber Stern,

danke für die liebe Nachricht! Es hilft schon zu hören, dass dein 1. die Zeit gut überstanden hat. Gerade eben habe ich meinem Mann wieder gesagt wie verzweifelt ich bin und es ist gut zu lesen, dass es auch andren so geht/ging! (Nicht falsch verstehen, ich wünsche den Zustand niemanden aber wenn ich meine glücklich schwangere Freundin spreche werde ich leider manchmal richtig eifersüchtig)

Ich freue mich für dich, dass es jetzt wieder besser geht! Jetzt kannst du dich auch schon auf den kleinen Zwerg im Endspurt freuen!

Ich hoffe, dass ich hier auch bald schreiben kann, dass es mir besser geht!

Alles Liebe
Eva

übel...

Stern, Mittwoch, 05. Juli 2017, 10:14 (vor 524 Tagen) @ Eva7572

Hallo Eva,
ich kann Deine Worte absolut nachvollziehen. Auch ich bin immer noch eifersüchtig auf all die glücklichen Schwangeren, denen es ja ach so gut geht.
Eine Freundin erzählte mir letztens, dass sie nach Frankreich in Urlaub fährt. Und das, wo ihr Termin nur zwei Tage nach meinem ist. Nach Frankreich fahren, wenn man schwanger ist?! So etwas ist für mich unvorstellbar. Wie so vieles, was andere Schwangere erzählen und machen....

Ich bin auch wirklich froh, wenn diese Schwangerschaft vorbei ist. Seit Dezember letzten Jahres war ich in keinem Supermarkt mehr, überhaupt nicht mehr in irgendeinem Geschäft (ausgenommen der Bäckerei), ich verbringe 70% des Tages im Bett, leichte Anstrengung und Stress führen zum Erbrechen.

Was Dir aber wirklich keine zu großen Sorgen machen sollte, ist Dein erstes Kind. Ich habe wirklich schon sooft gelesen und gehört, dass die ersten Kinder die HG-Schwangerschaft ihrer Mutter wirklich gut wegstecken. Es ist leider ein paar Monate Ausnahmezustand, dafür schenkst Du Deinem ersten Kind etwas ganz wertvolles: Ein Geschwisterchen.

Ich kann Dir nicht sagen, wie ich die Zeit seit Weihnachten überstanden habe, aber ich habe sie irgendwie überstanden. Teilnahmslos... Keine Sekunde möchte ich zurück, aber es ging irgendwie vorbei... Das wird es bei Dir auch.. Und irgendwann wirst Du hoffentlich (so wie ich) in der 32.ssw ähnliches hier schreiben können.

Halte durch!

Ganz liebe Grüße
Stern

übel...

Eva7572 @, Österreich, Freitag, 07. Juli 2017, 09:21 (vor 522 Tagen) @ Stern

Lieber Stern,

danke!!!!
Heute habe ich wieder einen "schwarzen" Tag. Meine Familie versucht mich gut gemeint mit Scherzen aufzumuntern, leider kommen die bei mir im Moment gar nicht an.
Ja, an Urlaube denke ich gar nicht erst - unser Familienurlaub war eigentlich an einem See in der Nähe geplant, aber im Moment glaube ich nicht, dass ich das schaffe. Schwimmen geht ohnehin nicht und in ein Auto bringt man mich im Moment nur im Notfall.

Ich hoffe so sehr, dass das bald vorbei ist!

Alles Liebe
Eva

übel...

Stern, Donnerstag, 13. Juli 2017, 08:57 (vor 516 Tagen) @ Eva7572

Hallo Eva,
ich wollte Dir schon längst antworten, aber ich hatte keine Kraft dazu... Das Wetter hier schlaucht mich wirklich sehr und zudem kann ich immer noch nur sehr begrenzt Flüssigkeit zu mir nehmen. Aber wem erzähle ich das.

Diese gut gemeinten Versuche der Familie kenne ich. Leider ist es für einen Außenstehenden fast nicht möglich nachzuvollziehen, was wir durchmachen...
Gestern meinte ich zu meinem Mann (der wirklich sehr verständnisvoll ist), dass ich ständig das Gefühl habe zu verdursten. Daraufhin seine Antwort, dass er nicht versteht, warum ich kein Wasser trinke. Wasser würde ja immer gehen... Nein, eben nicht, Wasser ist absolut ekelhaft für mich. Keinen Schluck bringe ich herunter und trinken ist eine Qual. Wie soll das jemand verstehen, dem noch nie monatelang schlecht war. Wie soll man das Gefühl zu verdursten nachvollziehen können, wenn man selbst es noch nicht erlebt hat....

Welche Woche bist Du denn inzwischen?
Ist es für Dich eine Option ins Krankenhaus zu gehen. Mir hatte das sehr geholfen. Allerdings wohl auch nur, weil ich in meinem Krankenhaus extrem viel Verständnis bekommen habe. Sogar die Putzfrau dort war sehr lieb zu mir...

Halte durch!
Stern

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 15. Juli 2017, 11:05 (vor 514 Tagen) @ Stern

Hallo Stern,

oje, ich dachte, dass es dir in der Zwischenzeit besser geht! Tut mir sehr leid zu hôren, dass es dir nicht gut geht! Und ja, ich verstehe die Wasser-Thematik bestens. Genau so geht es mir!
Ich bin in der 12 SSW. Letzte Woche ging es mir 3 Tage ok, aber leider ist nun wieder alles ziemlich schlimm geworden. Dauerübelkeit auf hohem Level zu jeder Uhrzeit und das Übergeben hat wieder verstärkt gestartet. Es gibt kaum einen Tag an dem mir nicht die Tränen vor Verzweiflung runter rinnen. Und heute fragt mich meine Kleine nach dem Zähne Putzen, ob ich gleich wieder ins Bett muss

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 15. Juli 2017, 13:34 (vor 514 Tagen) @ Eva7572

In welcher SSW bist du denn? Du müsstest es ja bald geschafft haben? Ich drücke dir die Daumen!
Alles Liebe
Eva

übel...

mara @, Montag, 17. Juli 2017, 11:27 (vor 512 Tagen) @ Eva7572

Ihr Lieben -

tut mir sehr leid. Ihr wisst, warum es immer dieses nerven-zehrende Auf- und Ab gibt?
Die Kleinen wachsen in Schüben und produzieren auch die Schwangerschaftshormone in Schüben. Wenn es Euch also wieder schlechter geht, dann weil das Würmchen wieder einen Schub gemacht hat.
Mich hat dieses "etwas besser - oh nein, wieder schlechter" in der ersten Schwangerschaft fast noch fertiger gemacht als in der Zweiten, weil ich nicht einordnen konnte, warum es nur so war. Und ich es soooo ungerecht fand.
Alles Gute Euch,
mara

übel...

Stern, Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:36 (vor 509 Tagen) @ mara

Hallo Eva,
mir geht es viel besser wie in den ersten Wochen/Monaten. Das ist kein Vergleich und ich kann mich eigentlich nicht großartig beschweren. Aber dennoch bin ich vom Normalzustand weit entfernt... Diese Hitze in Kombination mit dem Gefühl nichts Trinken zu können, ist schrecklich....
Ich bin jetzt in der 34. ssw. Also es ist wirklich alles absehbar und unglaublich, dass ich es bis hierher geschafft habe. An guten Tagen finde ich die Zeit bis zum voraussichtlichen Termin absehbar. An schlechten Tagen, da denke ich mir "noch 1-2 Monate diesen Scheiß, das halte ich nie durch." Aber ich habe keine HG mehr. Es ist nur noch Schwäche, wenn ich mich anstrenge (also Kleinigkeiten im Haushalt mache) dann übergebe ich mich auch. Es gibt Tage, da kann ich keine 100m gehen und eigentlich will ich nur meine Ruhe haben (was mit kleinem Kind ja definitv nicht geht). Aber es ist alles kontrollierbar geworden.

In der 12. ssw klingt es natürlich wie ein Traum, schon so weit wie ich zu sein. Und ich will gar nicht jammern. Du wirst es auch soweit schaffen. Auch wenn die Zeit jetzt sich noch so unglaublich lange anhört.
Ich drücke auch fest die Daumen, dass es zeitnah bei dir aufwärts geht und Du das Gefühl hast, mehr für Deine Kleine da sein zu können. Der Zeitpunkt, an dem ich meinem Sohn wenigstens im Bett wieder seine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen konnte, war für mich ein richtig tolles Erlebnis. Das war so in der 16.ssw...


Eva, ich verstehe dich so gut. Ich habe in meiner ersten Schwangerschaft täglich mehrmals vor Verzweiflung geweint, sogar noch am Tag der Entbindung. Mit dem Ergebnis, dass mir noch schlechter wurde. Jetzt in der zweiten Schwangerschaft, hat diese pure Verzweiflung zum Glück irgendwann aufgehört..
Du hast alle meine Daumen, dass es Dir bald besser geht. Und der Zustand zumindest erträglich wird.

@mara: Das mit den Schüben habe ich auch schon gehört. Und ich glaube auch daran. Obwohl bei mir zusätzlich ein starker Zusammenhang mit Anstrengung besteht. Richtig schlecht geht es mir an Tagen, an denen ich mich leider nicht ausruhen kann (ich muss tagsüber mindestens 2 Stunden schlafen und darf wirklich nicht viel machen.


Ganz liebe Grüße (vor allem nach Österreich)
Stern

übel...

Elise 85, Samstag, 22. Juli 2017, 18:01 (vor 507 Tagen) @ Stern

Hallo,
ich kann eigentlich nicht so viel Mut machen, aber ich fühle mich einfach als Leidensgenossin und wollte mich auch einfach nochmal zu Wort melden. Ich bin mittlerweile in der 24. SSW und es ist seit der 18. Woche schon deutlich besser, so dass ich nicht mehr tagelang im Bett liegen muss. Allerdings habe ich echt immer wieder krasse Rückfälle. Heute ist schon der dritte Tag infolge. Ich glaube auch bei jedem Wachstumsschub wieder vollkommen unkontrolliert zurückgeworfen zu werden. Das Schlimme jetzt ist nicht mehr das viele Brechen sonder die extreme Schlappheit. Ich schaffe es an solchen Tagen auch kaum aus dem Bett und wenn doch, dann meist nur bis zur Couch und da ist Ende. Das ist super belastend. Es kommt sofort wieder das Gefühl der Isolation hoch. Ich kann nicht klar denken und weiß auch den ganzen Tag eigentlich nichts mit mir anzufangen. Ich muss wirklich sagen, dass och mir eine Schwangerschaft nie als so ein Stück harte Arbeit habe vorstellen können und ich finde immer wieder erstaunlich und etwas tröstend, dass es doch auch andere Schwangere gibt, denen es genauso geht. Einfach nur Wahnsinn!!

Ich beneide ein bisschen die, die dem Ende schon näher sind als ich. Allen anderen wünsche ich sehr viel mentale Kraft durchzuhalten. Ich habe keine Ahnung wie man so viele Tage einfach sinnlos weiter verstreichen lassen kann (naja sinnlos ist es ja am Ende nicht wirklich, so hoffe ich).

Das Wetter ist auch super belastend. Auch nur jeder kleine Hauch an Schwüle führt zu einem Zustand der Handlungsunfähigkeit...
Mädels bleibt stark. Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt!

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 22. Juli 2017, 20:48 (vor 507 Tagen) @ Elise 85

Hallo Stern und Elise,

ihr habt wirklich schon lange durchgehalte! Gratuliere euch!

An die völlige Erschöpfung kann ich mich noch von meiner 1. erinnern. Ich habe damals immer vor Freude geweint, wenn ich einen "längeren" Spaziergang geschafft habe und dann meine Couch wieder gesehen habe

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 22. Juli 2017, 20:51 (vor 507 Tagen) @ Elise 85

hoppla, habe gerade gesehen, dass nur ein Teil meiner Antwort gepostet wurde. Ich schreibe morgen nochmal

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 29. Juli 2017, 14:44 (vor 500 Tagen) @ Eva7572

Jetzt hat meine Antwort doch länger gebraucht. Bei mir waren die letzten Tage wie ihr euch denken könnt nicht besonders "aufregend"

übel...

Eva7572 @, Österreich, Samstag, 29. Juli 2017, 16:23 (vor 500 Tagen) @ Eva7572

mhhhh - sorry, mein Post wird wieder nicht vollständig angezeigt

übel...

Stern, Samstag, 29. Juli 2017, 22:31 (vor 500 Tagen) @ Eva7572

Hallo ihr zwei,
auch ich habe mich länger nicht gemeldet. Liegt daran, dass es mir nicht gut geht und ich gerade um jeden Tag kämpfe. Inzwischen hat die Schwangerschaft meine Beziehung auch ziemlich ins wanken gebracht... Nun ja, wir werden die letzten Wochen schon schaffen.

Ich verstehe, dass man auf jeden neidisch ist, der weiter ist. Das bin ich auch. Ich kann das Ende ja nun fast greifen, dennoch bin ich neidisch, wenn ich höre, dass jemand schon mehr geschafft hat. Ich verstehe Euch, wenn ihr denkt "36.ssw- ein Traum. Das will ich auch. Die hat es bald hinter sich!" Ich finde, das ist das gute Recht einer jeden hier, die noch nicht so weit ist wie ich. Der Juli ist geschafft und für mich heißt es wohl nur noch den August zu überstehen. Aber ihr werdet da auch hin kommen. Es ist wird hart, aber ihr werdet es schaffen. Und hoffentlich werdet ihr viel früher von diesem Scheiß erlöst und könnt die Schwangerschaft besser überstehen.

Aber glaubt mir, ich denke an Euch, denn ich weiß nur zu gut, wie es mir ging, als ich diesen Berg von Wochen vor mir hatte... Und es mir noch wesentlich schlechter ging.
Es ist schwer zu beschreiben, wie ich mich aktuell fühle. Die erste Schwangerschaft hat mich psychisch stark geschwächt. Ich war wirklich am Boden. Diesmal ist es anders, vielleicht auch weil ich nicht mehr so viel über der Schüssel hänge. Diesmal fühle ich mich gestärkt. Ich weiß, dass ich so viel geleistet habe. So viel geschafft... Ich bin sehr stolz auf mich. Und das könnt ihr auch sein. Es ist eine wahre Leistung durch diese Hölle zu gehen!

Ungerecht ist es, dass wir da durch müssen. Aber ich finde schon, dass man stolz sein darf, wenn man das geschafft hat (egal, wie man da durch ist).

Ganz liebe Grüße
Stern

übel...

Eva7572, Mittwoch, 25. Juli 2018, 17:18 (vor 139 Tagen) @ Stern

Hallo!
wie geht es euch?
ich bin heilfroh die schwangerschaft geschafft und mein 2. mädchen zu haben! ging mir bis zum schluss mies! aber das kämpfen hat sich (wieder einmal) gelohnt und ich habe 2 entzückende mädchen. meine familienplanung ist nun aber auch abgeschlossen denn ein drittes mal schaffe ich das nicht!
bussi eva

übel... Herzlichen Glückwunsch liebe Eva

Chrissi ⌂ @, Dienstag, 31. Juli 2018, 16:14 (vor 133 Tagen) @ Eva7572

Liebe Eva,
herzlichen Glückwunsch zum zweiten Mädchen. Ach ich freue mich so, dass Du es geschafft hast!
Und das die Familienplanung nun abgeschlossen ist kann ich auch von ganzem Herzen nachvollziehen.
Jetzt hoffe ich, dass ihr einander, trotz Hitze, genießen könnt und es allen gut geht.
Seid ganz lieb gegrüßt
Chrissi

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