Neu hier und Ratsuchend

Sirkaha, Dienstag, 19. Mai 2020, 19:42 (vor 44 Tagen)
bearbeitet von Sirkaha, Dienstag, 19. Mai 2020, 19:46

Hallo ihr lieben Mädels,
Ich bin neu hier im Forum und freue mich auf einen Austausch.

Ich quassel mir einfach mal alles von dr Seele.

Ich bin 25 Jahre alt und dies ist meine 1. Schwangerschaft.
Wir nennen es mal ein ungeplantes Wunschkind;)
Bei mir kam ab der 6. Woche Übelkeit am Morgen mitdazu,inklusive Erbrechen und ich dachte "ach wie schön, alles intakt". Da nimmt man das ja gern auf sich,zumal sich die Übelkeit dann im Tagesverlauf ja auch langsam verabschiedete.
Ich bin Physiotherapeutin und habe ganz normal weiter an der Bank gearbeitet. Hier und da mal ein komischer Geruch der mich auf der Arbeit erbrechen ließ, aber hey ich bin schwanger da ist das doch normal:-)
Dann folgte Woche 7. Ich kann garnicht mal un bedingt sagen, ab wann dieses dauerhafte Erbrechen da war. Nicht von jetzt auf gleich.
Aber relativ zügig ging es bergab. Ich habe normal weitergearbeitet. Mein Tag bestand aus Patienten, Toilette, Feierabend=schlafen.
Mein Chef fand das alles nicht so witzig. "Ich sollte mich doch mal zusammenreißen, ich bin schwanger und nicht krank!!"
Naja kurz um, ich bin seit Mitte der 7. Woche krankgeschrieben. Habe von selber und nach anraten meines Partners die Notbremse gezogen und mich zähneknirschend krankschreiben lassen. Insgeheim wusste ich innerlich dass es so nicht geht. Aber was ist mit meinen Patienten,was sagt der Chef?- Gedankenkarussel...
Ende vom Lied, ich bin jetzt in der 10. Woche. War bereits eine Woche stationär im Krankenhaus, nachdem meine Frauenärztin mich eingewiesen hatte, da die Blutwerte eine Katastrophe waren.
Ich hatte all meine Hoffnung in diesen Aufenthalt gesetzt. Dachte danach könnte mein Leben ja auch außerhalb meines Badezimmer und Bettes stattfinden. Pustekuchen.
Vor dem Aufenthalt habe ich Vomex Tabletten, Zäpfchen und Nausema Tabletten genommen. Nichts hat geholfen. Kam alles wieder raus. Essen eine Qual, trinken die reinste Hölle- ich ein Nervenbündel.
Nach den 3 Vomex Infusionen und den 4 NACL Infusionen täglich musste ich nur noch 10 mal am Tag Erbrechen und konnte endlich wieder schlafen.
Nach 4 Tagen wurde ich entlassen, mit angeblich deutlicher Verbesserung. Und tschüssi-"hier sind ihre Vomex Tabletten."
Aktuell geht es mir schlechter als vor dem Klinikaufenthalt...
Ich vegetiere zu Hause rum, schaffe es nicht mehr wirklich aufzustehen,jedes Aufsetzen eine Qual. Ach und muss mich mit gemeinen Psychoterrors meines Chefs auseinander setzen" ja eann kommen Sie denn mal wieder, glauben Sie nicht es reicht jetzt mal?",eine gute Bessering hätte auch gereicht denke ich mir dazu.
Aus meinem Umfeld teilweise kein Verständnis O Ton" das wird nach der 13. Woche besser, lass dich nicht so hängen"
Meine Frauenärztin schreibt mich krank. Letzte Woche hab ich bei der Krankenkasse angerufen, wie es hinsichtlich ambulanter Infusionstherapie aussieht. Leider nein. Stattdessen kam heute ein Brief der krankenkasse...
In dem stand dass die Ärztin sich hinsichtlich eines individuellen Beschäftigungsverbotes Gedanken machen sollte
Da es so nicht weitergehen könne.
Trotz dass ich aus dem Gesundheitswesen komme, bin ich verwirrt. Ist ja auch irgendwie alles ein totaler Dschungel dieses Au und Beschäftigungsverbot..:-|
Wie sind hier eure Erfahrungen bzw kann mir da jemand helfen?!
Des Weiteren würde mich wirklich interessieren was bei euch für Lebensmittel einigermaßen drin geblieben sind bzw was euch geholfen hat, den Tag etwas erträglicher zu machen.

Hoch im Kurs steht bei mir Pudding. Man muss es leider so sagen- der erbricht sich leicht. So suche ich leider vorwiegend zur Zeit meine Lebensmittel aus, denn Appetit hab ich auf nichts:kotz7:
Ich bin wirklich wirklich verzweifelt und um jeden Rat und liebe Antwort unglaublich dankbar :hungry:

Neu hier und Ratsuchend

Sonja2 @, Mittwoch, 20. Mai 2020, 09:20 (vor 43 Tagen) @ Sirkaha

Liebe Sirkaha,

habe Deine Zeilen aufmerksam gelesen und es stimmt mich sehr traurig zu lesen, was Du schreibst. Aber dennoch will ich Dir als aller erstes zu Deiner Schwangerschaft gratulieren. Herzlichen Glückwunsch! Um auf Deine Anliegen einzugehen benötige ich etwas mehr Zeit und melde mich später noch einmal. Doch ist es mir wichtig, dass Du gleich weißt, dass Du mit diesem Elend nicht alleine bist.

Alles Liebe, Sonja

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auf Nachrichten über den Briefumschlag antworte ich - und wenn ich nicht antworte, hat es mich nicht erreicht

Neu hier und Ratsuchend

Liebe Sonja2, Mittwoch, 20. Mai 2020, 10:45 (vor 43 Tagen) @ Sonja2

Vielen dank für deine lieben Worte.
Ich freue mich mehr von dir zu hören.;-)

Grüße,
Sirkaha

Neu hier und Ratsuchend

Bonsai, Mittwoch, 20. Mai 2020, 20:39 (vor 43 Tagen) @ Sirkaha
bearbeitet von Bonsai, Mittwoch, 20. Mai 2020, 20:50

Liebe Sirkaha,
auch von mir erstmal Herzlichen Glückwunsch zur ungeplanten Wunschschwangerschaft. Ich lese deine Zeilen und fühle mich 14 Jahre zurück versetzt. Ich wurde sehr lange krankgeschrieben, meines Wissens bis es besser wurde (bei mir um die 30! Schwangerschaftswoche, da habe ich nur noch morgens erbrochen) und erst danach kam das Beschäftigungsverbot. Meine Frauenärztin begründete das damit, dass Hyperemesis gravidarum eine Erkrankung ist und nicht die Arbeit der Auslöser für meinen Zustand.

Ich habe damals Postadoxin genommen, heute über Apotheken im Ausland als Agyrax zu erhalten. Das hat die Übelkeit und auch das Erbrechen gemindert, aber nicht vollständig aufgehoben. Es hilft auch nicht jedem und es muss erstmal eine gewisse Zeit genommen werden. Falls deine Frauenärztin deine Situation versteht, kannst du mit ihr verschiedene Medikationen ausprobieren. Ich kenne mich da nicht so aus, aber du findest hier im Forum viele gute Ansätze, Erklärungen und Ideen! Auch bei Embryotox findet man gute Beratung.

Auch was das Essen angeht, kann man leider nur individuell ausprobieren. Was ich in der ersten Schwangerschaft vertragen habe (Reismilch, Apfelsaftschorle, Zitronensorbet, Kochschinken, Weißbrot, Marmelade ohne Stücke) ging in der zweiten gar nicht mehr. Da habe ich mich dann von Malzbier (hat viele Kalorien und schmeckt beim Erbrechen nicht so eklig), gekochten Kartoffeln, Gurkensalat (ohne Gewürze außer Öl, Salz und Zucker) und Eiern ernährt.

Deine Frauenärztin kann dir als Häusliche Krankenpflege (Richtlinie über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege, Stand: 27. März 2020, Nr 16, 16a) zur Verhinderung eines Krankenhausaufenthaltes auch ambulante Infusionen verordnen. Durchführen muss diese dann ein ambulanter Pflegedienst. Wird allerdings in der Realität selten durchgeführt. Oft sind die Mitarbeiter der Krankenkasse, die man am Telefon erreicht, nicht die, die nachher tatsächlich die Verordnung genehmigen müssen. Oft wird telefonisch erstmal abgelehnt, aber bei guter Begründung der Ärzte dann doch genehmigt.

Der Weg ist folgender: 1. Deine Fachärztin verordnet dies auf einer entsprechenden Verordnung (DIN A4 - Format-Vorlage mit mehreren Durchschlägen) 2. Du suchst einen Pflegedienst, der das übernimmt, 3. der Pflegedienst faxt das an die Kasse und wartet auf die Kostenzusage. Oft ist es hilfreich, wenn diese ganzen Organisationsaufgaben jemand übernimmt. Zum Beispiel der Kindesvater oder deine Eltern etc... Das ganze kann auch ein pfiffiger Krankenhaussozialdienst anleiern. Leider werden die nicht immer von den Ärzten eingeschaltet, wenn man im Krankenhaus ist.

Ich glaube, Hyperemesis ist an sich schon so kräftezehrend, da kann man alles andere tatsächlich vergessen. Selbst wenn man die vielen unterirdischen Sprüche ignoriert, ist das einfach kaum auszuhalten. Nachdem ich mich vom Gedanken zu Arbeiten verabschiedet habe, habe ich tatsächlich nur noch im Bett und auf der Couch bzw. vor dem Klo gehangen. Ich hatte einen Kotzeimer, den ich immer bei mir hatte. Ich habe damals ewig gebraucht um aufzustehen und zu duschen und mich anzuziehen. Da war keine kraft für Haushalt oder gar Arbeit. Mein Mann hat den kompletten Haushalt übernommen. (Während der 2. Schwangerschaft hatten wir dann eine Haushaltshilfe) Ich habe viel vor mich hingedämmert oder im Fernsehen irgendwelchen Mist gesehen (ich habe gar nicht umgeschaltet, was lief lief eben). Manchmal ging Lesen. Ich hatte einen Abreisskalender bis zum geplanten Termin. Und ja, die Sprüche waren: "...ab der 12. Woche wird es besser...." und dann "....aber ab der 16. Woche..." und später: "...ab der 20......" Bei mir wurde es ab der 30. besser. Ich habe dann nur noch morgens und wenn ich das falsche gegessen hatte, gespuckt.

Liebe Sirkaha,
laß dich nicht entmutigen. Ich wünsche dir, dass dich jemand unterstützt und sich für dich bei der Kasse, den Ärzten, deinem Chef einsetzt. Manchmal hilft es, wenn "Ignoranten" Berichte hier aus dem Forum lesen. Manchmal hilft es aber leider auch nicht. Du sollst wissen, dass du nicht alleine bist und ja, Schwangerschaft mit Hyperemesis ist eine krankheit und es ist eine schlimme Krankheit! Jeder der das nicht glaubt, soll sich mal vorstellen, er hätte mehrere Wochen einen Magen-Darm-Infekt.
Ich schicke dir ganz viel Kraft! Und falls es dich interessiert, bei der Geburt habe ich das letzte mal gespuckt. 4 Stunden nach der Geburt habe ich voller Genuß einen Vanillepudding gegessen und bei mir behalten. Und am nächsten Morgen konnte ich das erste Mal seit Monaten das Frühstück genießen!

Liebe Grüße!

Neu hier und Ratsuchend

Hallo Bonsai, Mittwoch, 20. Mai 2020, 22:21 (vor 43 Tagen) @ Bonsai

Liebe Bonsai,
Ich danke dir von Herzen für diese ermutigende und hilfreiche Antwort!
Ich werde das mit der ambulanten Infusionstherapie mal angehen.

Ja Beschäftigungsverbot. Irgendwie ein kompliziertes Thema. Im Grunde sprechen ja weitere Gründe für ein beschäftigungsverbot- psychischer Stress auf Arbeit, Gerüche und zeitlich-psychischer Druck erhöhen das Erbrechen.
Das ist mir aber zur Zeit herzlich egal.
Ich habe nicht wirklich die Kraft, mich da großartig drum zu kümmern und nehme das was kommt. Egal ob BV oder AU...

Aber die Vorschläge sind schonmal super. Hinsichtlich der Medis.
Ich werd mich hier mal schlau lesen, und mit meiner Ärztin das Vorgehen besprechen.


Ja herumvegetieren. Meine Lieblingsbeschäftigung. Mein Partner übernimmt auch alles zur Zeit. Haushalt, einkaufen, mich zum Arzt fahren.

Das schlimme ist fast mein Hund.
Ich habe so starke Gewissensbisse, da ich ihr zur Zeit nicht gerecht werde, sondern sie immer in der Familie hin und her schieben muss. Am liebsten mag sie den ganzen Tag nur bei mir liegen und kuscheln.:love:
Aber das stürzt mich Tag für Tag in eine Sinnkrise. Nicht mit ihr rausgehen und trainieren können, ja tatsächlich nicht fähig sein sich um irgendetwas zu kümmern...

Aber ich versuche zumindestens einmal am Tag einen guten Gedanken zu fassen. So dass ich nicht komplett in eine Depressive Verstimmung abrutsche:)

Herzlichen Gruß,
Sirkaha

Neu hier und Ratsuchend

Bonsai, Dienstag, 26. Mai 2020, 17:23 (vor 37 Tagen) @ Hallo Bonsai

Hallo Sirkaha,
wie geht es dir jetzt?
Das mit dem Hund klingt für mich total schön. Wenn du ihn riechen kannst und er fürsorglich bei dir kuschelt, ist das vielleicht auch eine kleine Unterstützung? Etwas was einfach da ist, mitleidet ohne doofe Kommentare von sich zu geben?

Nur das Gassigehen, muss wohl jemand anders übernehmen. Aber ich glaube, dass gerade Hunde auch spüren können, was geht und was nicht geht. Ich bin grundsätzlich Hundephobikerin, aber in der KLinik, in der ich mal gearbeitet habe, gab es einen Therapiehund (richtig mit Ausbildung) und der konnte sich auch sehr gut auf verschiedene Patienten einlassen. Und zu mir hat er immer Abstand gehalten (dafür war ich ihm und der trainierenden Therapeutin auch sehr dankbar)

Als ich mit Kind Nummer 2 Schwanger war, hatte ich beim Kuscheln mit meinem Ersten immer Angst, dass ich ihn ausversehen anspucke. Wenn ich mit ihm und meinem Mann "Eisessen" um den Block gegangen bin, hatte ich immer eine Kotztüte dabei....Mein Mann hatte damals gehofft, dass die regelmäßigen SOnntagsausflüge mir gut tun würden....Es war Abwechslung, Training, eine Idee von normalem Alltag, aber wohl habe ich mich nicht dabei gefühlt.

Neu hier und Ratsuchend

Liebe Bonsai, Dienstag, 26. Mai 2020, 19:30 (vor 37 Tagen) @ Bonsai

Liebe Bonsai,
Ja sie ist einfach da und schmust mit mir. Das ist sehr viel wert.
Aber es gibt tatsächlich Tage an denen ich sie schlecht bis garnicht riechen kann :)

Ja sie ist auch fast ein fertiger Therapiehund, da sie mit mir ab und an am Patienten dabei war.


Aber wenigstens hier drin kann ich mit ihr an guten Tagen etwas kopfarbeit machen:)

Ich hab übernächste Woche meinen nächsten Termin bei der Frauenärztin und bin gespannt wie es weitergeht..

Liebe Grüße,
Sirkaha

Neu hier und Ratsuchend

Kleo, Freitag, 22. Mai 2020, 16:36 (vor 41 Tagen) @ Sirkaha

Liebe Sirkaha,

ich bin auch in der zehnten Woche schwanger und leide an starker Übelkeit und muss mich mindestens 3 -20x pro Tag übergeben, es schwankt sehr. Ich kann zum Glück derzeit noch den Großteil der Nahrung bei mir behalten, weswegen ich noch keinen starken Gewichtsverlust habe, nur meine Eisenwerte sind im Keller.
Ich liege also auch den ganzen Tag im Bett, der einzige Zustand indem die Übelkeit etwas nachlässt und ertragbar ist, höre Hörbücher und hoffe darauf, dass es vielleicht doch mit Beginn des 2.Trimenon besser wird, da ich ab Mitte Juni eigentlich wieder arbeiten muss. Ich hab mich so über die Schwangerschaft gefreut und nun ist es so eine Qual. Wenn ich richtig stark breche, gibt die Blase nach und ich nässe mich ein, als sei ich inkontinent, was ich zuvor noch nie hatte! Seitdem mir das auf der Strasse passiert ist, will ich auch nicht mehr spazieren gehen...

Dein Chef klingt wie der größte Idiot auf Erden. Hast Du ihm gesagt, dass Du unter Hypermesis leidest und sogar im Krankenhaus warst? Interessiert ihn das gar nicht?

Du fragst, was essenstechnisch so geht. Appetit habe ich gar keinen mehr, mein Körper will wenn nur "neue" Sachen. Bei mir geht grundsätzlich Obst und Milchprodukte, aber so wirklich feststellen, was gut geht, konnte ich bisher nicht. irgendwie ist alles blöd, besonders schwere fettige Sachen. Meistens lande ich bei Gemüsesuppen, Milchreis, Grießbrei o.ä., also weiche Dinge. Ach ja und Bananenmilchshake hat eine zeitlang sehr gut geholfen. Ich hab ständig Durst und einen erhöhten Speichelfluss weswegen frische und flüssige Sachen halbwegs gehen.
Fisch und Fleisch dagegegen sind die Hölle, schon bei dem Gedanken muss ich spucken. Und Essensgerüche allgemein sind furchtbar.


Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe, es tröstet Dich, dass Du gerade nicht allein bist mit dem Leiden.

Liebe Grüße,

Kleo

Neu hier und Ratsuchend

Hallo Kleo, Dienstag, 26. Mai 2020, 19:27 (vor 37 Tagen) @ Kleo

Hallo kleo,
Danke für deine lieben Worte.

Ja so ergeht es mir auch. Fettig, sauer- geht garnicht. Am besten Zwieback und evtl mal Toast.
Mittlerweile fühle ich mich dünn, klapprigen und bin wahrhaftig von allem genervt.

Aber das wird sicher ek jns alles wieder. Nur Mut!
Liebe Grüße,
Sirkaha

Neu hier und Ratsuchend

Inge, Dienstag, 02. Juni 2020, 18:52 (vor 30 Tagen) @ Hallo Kleo

Hallo,

Ich bin in der neunten Woche meiner zweiten Hyperemesis Schwangerschaft. In der ersten hab ich vomex genommen, incl Infusionen im Krankenhaus.
Die Retard Kapseln helfen mir deutlich besser als Zäpfchen und Tabletten- sind nur leider recht groß. Vomex macht total schläfrig und auch abhängig, nach dem Absetzen in ssw 28 konnte ich nachts nicht mehr schlafen.
Essen konnte ich phasenweise verschiedene Dinge, Vanillepudding, dann rohe Karotten, dann Äpfel.

Jetzt habe ich mir vor der zweiten Schwangerschaft Agyrax besorgt, das Erbrechen ist nicht weg, aber ca 2-3x am Tag. Und die Müdigkeit ist viel besser als mit Vomex. Meine Ärztin ist gar keine Hilfe. Sie schreibt mich nur krank...
essen geht im Moment einigermaßen Joghurt und Brot. Trinken Cola und alkoholfreies Bier, man möge mich verteufeln, aber es geht am besten ???? war schon in der ersten Schwangerschaft so.

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