Jammern, obwohl kein schwerer Fall...

Caroe @, Dienstag, 18. August 2020, 17:04 (vor 36 Tagen)

Fast habe ich ein schlechtes Gewissen, hier überhaupt zu schreiben. Schließlich breche ich nur so 5x am Tag und ich weiß, dass das im Vergleich zu den meisten von euch ein Witz ist. Das ist allerdings auch erst so, seitdem ich komplett liege und quasi nichts mehr mache und auch kaum noch etwas esse.
Es ist meine 3. SS und meine 3. Überemesis. Es wird jedes Mal schlimmer oder es liegt an den Kindern, die hier schon rumhüpfen. War auch eine Woche im KH, weil meine Ketone so stark erhöht waren, nachdem 2 Tage nur noch ein paar Eiswürfel drin geblieben sind.

Das Schlimme ist, dass die Medikamente nicht wirken. Beim 2. Kind habe ich Agyrax genommen (ab Woche 16 oder so) und damit ging es etwas besser. Jetzt hilft weder Cariban noch Agyrax wesentlich. Nur MCP als Infusion hat etwas gebracht. Beim Cariban habe ich eher das Gefühl, dass ich noch schwächer bin und brechen muss ich trotzdem. Kennt das jemand noch?
Wir haben Gottseidank eine Haushaltshilfe von der KK bekommen und mein Mann ist fantastisch und macht echt viel.
Ich komme mir vor wie der größte Jammerlappen, weil ich nur im Bett liege und nichts machen kann aber sobald ich aufstehe muss ich entweder brechen oder mein Kreislauf schmiert ab. Oder beides. Morgens ist es schrecklich. Nach dem üblichen Galle erbrechen, versuche ich etwas Tee und Toast zu mir zu nehmen. Danach schläft mein Herz, als wollte es meinen Brustkorb zersprengen und ich muss erstmal noch eine Runde schlafen. An aufstehen ist nicht zu denken. Aber so bleibt das zumindest meistens drin.
Ich bin erst 10+3 und habe Panik. Will auch nicht nochmal ins Krankenhaus. Mit den ganzen Corona-Putz- und Desinfektionsmitteln und meiner empfindlichen Nase ist das auch nicht angenehm. Aber heute ist wieder quasi nichts drin geblieben. Abgenommen habe ich natürlich auch, das muss ich wohl nicht sagen.

Ich weiß auch gar nicht, was ich hören will. Manchmal muss man sich auch nur den Frust von der Seele schreiben. Ich vermisse meine Kinder und sie tun mir leid, weil wir nichts zusammen unternehmen können.

Wie haltet ihr das mental aus? Was macht ihr, um nicht durchzudrehen? Ich möchte mich wieder ein wenig freuen können.

Danke schonmal fürs Zuhören!

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icarriedawatermelon, Mittwoch, 19. August 2020, 16:22 (vor 35 Tagen) @ Caroe

Hallo :-)
Also ich bin ja mittlerweile in der 16 .SsW und bei mir ist es jetzt etwas abgeklungen aber ich habe auch oft Tage wo ich mich durchaus 5 x erbrechen muss und es ist trotzdem ne Qual ... also ich kann dich da schon verstehen ... ist ja auch immer subjektiv ! Gibt immer Fälle die schlimmer sind ...aber das ist ja bei allem im Leben so... da musst du dir keine Gedanken machen.

Ich weiß jetzt natürlich nicht wie die häusliche Situation mit den Kindern bei dir ist und kann das auch nicht nachvollziehen aber hier gab es ja schon öfters den Tipp Haushaltshilfe wenn gar nix mehr geht ....kp ob das was für dich ist ?
Ich habe auch gemerkt das ein Großteil sich auch echt auf die Psyche auswirkt ... aber das es viele nicht verstehen können ...ich denke jeder*jede hier im Forum hat so ne Story auf Lager ... es ist einfach zu unbekannt und wird nicht ernst genommen ...
Ganz ehrlich ...ich vermeide es mit Freunden oder Verwandten intensiv zu reden und behalte das dann lieber für mich ...z.b bei der Schwiegermutter...die weiß das ich so Probleme habe und sie hat es wohl auch mitbekommen aber ich gehe jetzt nicht explizit zu ihr und rede mit ihr. Vll.suchst du dir in deinem näheren Umfeld 2-3 Leute wo für dich klar ist das du dich den anvertrauen kannst und alles andere würde ich für mich behalten...
Was bei mir auch wirklich geholfen hat für die Psyche war tatsächlich wenn es so ganz schlimm war einfach Meditation üben... oder so eine begleitete Traumreise bei Spotify ..
.ich könnte mir vorstellen das es auch hilfreich ist deinen Kindern die Situation zu erklären ... sofern sie alt genug sind?

Für den Körper ...nutze ich Vomex und Cariban wobei ich finde das keines der beiden so richtig super hilft sodass man gar nichts mehr hat ; Agyrax hat es bei mir nur noch verschlimmert ... was mir tatsächlich richtig gut die letzten 3 Tage hilft ist es wenn ich ständig an einem Möhrchen Knabber... also das hilft mir echt super muss ich sagen...tatsächlich regelmäßig essen ... aber ich hab auch in meiner Verzweiflung so viel für mich "Quatsch" ausprobiert und ich glaube ...es ist am besten damit leben zu lernen ... ?? Bin auch noch am versuchen das zu schaffen ....ich konzentriere mich zumindest mehr auf die psychische Stabilisation anstatt auf die ganzen Hilfsmittel...

Aber vll hast du es ja auch schon geschafft ? Wenn du schreibst das du es bei allen bisherigen Schwangerschaften hast ...war das dann schlimmer oder auch so lange oder wie genau ?
Liebe Grüße

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icarriedawatermelon, Mittwoch, 19. August 2020, 16:25 (vor 35 Tagen) @ icarriedawatermelon

Ach sorry du schreibst ja du hast ne Haushaltshilfe ...
Und beim letzten Abschnitt meinte ich das du es evtl.bald geschafft hast ...

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Caroe @, Montag, 24. August 2020, 19:35 (vor 30 Tagen) @ icarriedawatermelon

Danke für deine Worte. Ich habe jetzt lange nicht ins Forum geschaut, deswegen sehe ich deine Antwort erst jetzt. Letztes Mal habe ich es circa ab der 16. Woche mit Agyrax in den Griff bekommen. Ich hoffe inständig, dass das jetzt wieder funktioniert. Bin jetzt 11 + 2.
Die Kinder sind zum Glück ziemlich fantastisch und haben gut akzeptiert, dass die Mama nur im Bett liegt. Und mit der Haushaltshilfe klappt es zum Glück auch.

Heute Morgen war ich beim Frauenarzt. Dem Baby geht es zum Glück sehr gut. Ich habe allerdings seit Beginn der Schwangerschaft schon 7 kg abgenommen, das sind circa 11 % meines Körpergewichts. Deswegen hat mich der Arzt heute noch mal ins Krankenhaus geschickt, damit ich Infusionen bekomme. Ich wurde allerdings direkt von der Ärztin ziemlich blöd angemacht, dass sie da jetzt auch nichts machen könnte. Was anderes als Vomex bieten sie mir auch nicht an. Man könnte sonst nichts geben. Und was ich überhaupt hier will.
Werde also morgen wieder nach Hause gehen. Mein Arzt sagt, nach dem Gewichtsverlust sollte man schon mal auf die Blutwerte schauen. Blut haben sie mir allerdings gar nicht abgenommen. Ich weiß nicht, ob das jetzt stimmt oder ob ich mich eben doch nur anstelle. Ich weiß nur, dass ich mich selten so mies behandelt gefühlt habe.
Ab morgen werde ich mich also einfach zu Hause zusammenreißen. Offensichtlich bin ich eben doch ein Jammerlappen.

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lauralaura, Donnerstag, 20. August 2020, 22:27 (vor 34 Tagen) @ Caroe

Hallo Caroe,

mir gings in allen drei schwangerschaften genauso wie du es beschreibst!! Hat man bei dir noch kein ondansetron probiert??

Lg laura

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Caroe @, Montag, 24. August 2020, 19:37 (vor 30 Tagen) @ lauralaura

Nein, heute haben sie mir im Krankenhaus wieder gesagt, dass es nichts gibt außer Vomex, was man in der Schwangerschaft nehmen kann. Und ich liege in der Uniklinik. Außerdem bin ich offensichtlich eben doch ein Hypochonder. Siehe mein Kommentar oben.

Sie haben mir auch gesagt, dass in keinem anderen Land Frauen wegen Hyperemesis stationär aufgenommen werden. Weiß jemand, ob das stimmt?

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Anne @, Montag, 24. August 2020, 20:14 (vor 30 Tagen) @ Caroe

Hallo, liebe Caroe,

das ist ja wohl Blödsinn. Jedenfalls waren auf den bisherigen drei internationalen Tagungen zur HG in Bergen (2015), London (2017) und Amsterdam (2019) zahlreiche Mediziner aus zahlreichen Ländern (auch außereuropäisch) anwesend und ich kann Dir versichern, dass in all diesen Ländern Frauen wegen HG stationär aufgenommen werden.

Embryotox kann Dein Ansprechpartner sein.
Ich schreib Dir noch über den Umschlag.

Alles Gute, Anne

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Caroe @, Montag, 24. August 2020, 20:24 (vor 30 Tagen) @ Anne

Vielen Dank, Anne.
Jetzt komme ich mir wenigstens nicht mehr ganz so doof vor.

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icarriedawatermelon, Freitag, 28. August 2020, 20:22 (vor 26 Tagen) @ Caroe

Hello :-)
Hab deine Nachricht auch erst jetzt gelesen sorry ...
Also das was die gesagt haben mit dem Ausland stimmt zu 0.0000 % ... im Gegenteil ! In den USA und Australien sind die voll weit mit HG ! Dort gibt es so viele Programme und Initiativen ... das Ding ist glaube ich das dort halt ein anderes Gesundheitssystem vorherrscht ...man muss ja alles selbst bezahlen ...das heißt der Kunde bzw.in dem Fall ist König ...ganz einfach wirtschaftlich gesehen lohnt es sich für die voll ! Ganz im Gegenteil zu Deutschland ... da ist so ein Fall totaler Mehraufwand ... klingt zwar hart aber thats it ...
Und ich finde in Deutschland herrscht total dieses Denken ...die Schwangere muss aushalten ...ohne wenn und aber ...erst wenn du heulend im Krankenhaus ankommst total unterernährt und dehydriert werden die tätig....
Obwohl es für viele Sachen auch in der SS Lösungen oder Medikamente gibt ... Als Beispiel:
Ich habe jetzt seit Samstag richtig schlimme Gelenkschmerzen vor allem im Knie und ich konnte echt teilweise vor Schmerzen nicht mehr ... nicht schlafen nicht gehen nichts....war dann am Montag direkt beim Orthopäden ...der hat mich so sprachlos gemacht ... direkt bei der Anmeldung vorne kam er zum Gespräch hinzu und klaffte mich an "da kann ich eh nix machen wenn sie schwanger sind ... " ich schon voll aufgelöst ... durfte dann gnädigerweise doch noch ins behandlungszimmer aber hat das Knie noch nicht mal angefasst ...nur geguckt ob es evtl.Thrombose sein könnte ... war es nicht ...und mich weggeschickt ...
Habe dann nach noch einer Horrornacht komplett fertig mit den Nerven bei Embryotox angerufen und siehe da .... es gibt eine Vielzahl von Sachen ...nur es wäre ja Mehraufwand gewesen wenn er da jetzt nach gucken müssen ...
Das Ding ist ICH trau mich dann jetzt nach so einer Erfahrung auch nicht dahin zu gehen und ihm das zu sagen... man wird einfach nicht mehr Ernst genommen ...

Jetzt sind die Schmerzen etwas besser geworden aber es ist trotzdem blöd ...naja ... aber so ist es halt irgendwie mit allem ...sobald man aus dem Raster fällt ist es vielen Ärzten zu anstrengend oder es wird nicht abgedeckt von der KK ...

Du bist also auf keinen Fall ein Hypochonder !!

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Bonsai, Samstag, 29. August 2020, 18:44 (vor 25 Tagen) @ Caroe

Hallo Caroe,
Laß Dir von Niemanden einreden, dass du ein Hypochonder wärst. Niemand, außer Schwangere mit HG können nachempfinden, wie es mit Hyperemesis ist. Bei mir hat in der zweiten Schwangerschaft im Krankenhaus erst die Androhung einer Klage geholfen, dass mir geholfen wurde.
Außerdem bin ich immer auf eigene Kosten 40 Km weg von unserer Uniklinik in eine kleine Klinik gefahren, da die auf Patienten angewiesen waren und ein viel individuelleres Behandlungsschema hatten (Trotzdem gab es bei der zweiten Schwangerschaft Probleme!) Vielleicht kannst du dir eine alternative Klinik von Deinem Facharzt empfehlen lassen? Vielleicht kann Dein Arzt die Infusionen ambulant durchführen? Laß Deinen Arzt mit Embryotox telefonieren oder sich die Empfehlungen durchlesen, vielleicht kann er dir ein anderes Medikament verordnen. Es gibt Medikamente.
Ich drücke dir die Daumen, dass dir geholfen wird!
Alles Gute und glaube bitte nicht, dass du ein Hypochonder oder "leichter Fall" bist.

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Mami, Samstag, 29. August 2020, 12:40 (vor 25 Tagen) @ Caroe

Ich kann dich so gut verstehen.Das Problem ist dass Andere sich einfach auch kein Bild davon machen können. (wie auch, wenn man es noch nie erlebt hat). Bei mir ist es meine zweite SSW mit Hypermedes und ich bbin psychisch am Ende. Normalerweise bin ich auch kein "Jammerlappen" aber das momentan ist gefühlt die Hölle. Am schlimmsten finde ich, das kein Ende in Aussicht ist bzw man genau weiß, es geht noch mindedtens 10 Wochen so. Also ich finde nicht dass wir übertreiben oder Schwächlinge sind, im Gegenteil!

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Caroe @, Montag, 31. August 2020, 18:41 (vor 23 Tagen) @ Mami

Hallo ihr Lieben,

Danke für eure Nachrichten! Es hilft mir sehr, dass ihr mich ernst nehmt und mit euren Worten unterstützt!
Ein kleines Update heute von mir.

Im Krankenhaus war es wechselhaft. Ich habe mich am zweiten Tag meines Aufenthaltes über die Aufnahmeärztin beschwert und die Ärztin, die Visite hatte, hat sich auch bei mir entschuldigt. Am Nachmittag bekam ich sogar Zofran, was meines Erachtens auch ganz gut war.
Am dritten Tag hieß es plötzlich wieder Vomex und auch zu Hause weiter Vomex. Ich habe fast geheult. Ich habe dann während der Vomex Infusion gebrochen. Den Schwestern tat ich leid, aber die können ja auch nichts machen. Am vierten Tag wollte ich gerne heim und habe dankenswerterweise vorher noch einmal Zofran und eine Infusion bekommen.
Seit Donnerstag bin ich nun zuhause, leider haben sie mir weder etwas mitgegeben noch aufgeschrieben, also nehme ich wieder Agyrax. Es ging mir zwei Tage ganz gut, mein Mann ist mit den Kindern zur Oma gefahren und ich hatte viel Ruhe. Jetzt baue ich langsam wieder ab. Sobald ich aufstehe oder viel rede, geht es los. Wenn die Kinder da sind und auf meinem Bett rumkraxeln (oder auf mir) oder rumhüpfen, geht es los. Wenn ich versuche zu trinken ohne etwas zu essen, geht es los. Ich breche weiterhin nicht oft, aber mir ist dauernd übel und was ich gerade ganz schlimm finde ist, dass mein Herz so hämmert. Ich spüre es überall und habe heute Nacht deswegen kaum geschlafen. Kennt das jemand? Es macht mich fertig.

Ich würde gerne aufgeben, aber das kleine Leben in mir ist ja schon ein richtiger Mensch und das geht nicht. Es sollte besser sehr niedlich werden, nach dem ganzen Mist ;-)

In zwei Wochen wollen wir in den Urlaub. Wenn es mir so geht wie jetzt, geht das nicht.
Und ich liege hier und merke, wie meinem Mann, der wirklich ein Fels in der Brandung ist, langsam die Geduld ausgeht. Er hat seit Wochen neben seinem anspruchsvollen Job auch noch mich, die Kinder und große Teile des Haushalts am Hals. Die Kinder sind noch klein und oft nicht sehr kooperativ und wenn er dann ungeduldig wird, verstehe ich ihn sehr gut. Normalerweise kann ich das dann auffangen, aber nun liege ich hier und kann nichts machen, nicht helfen, gar nichts. Ich ertrage es kaum. Mir fehlt auch die Kraft zu Weinen. Ich dusche nicht, Zähne putzen geht auch nur mit Glück, ich kann mich selbst nicht ausstehen, finde mich eklig und abstoßend.

Aber ich hoffe jeden Tag, dass es besser wird. Vielleicht wird es das ja auch irgendwann.

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lauralaura, Dienstag, 01. September 2020, 06:54 (vor 23 Tagen) @ Caroe

Hallo caroe,

ja, das mit dem herzrasen kenne ich nur zu gut.... bei mir war es immer morgens nach dem rechen am schlimmsten und dann noch später als es mir besser ging, so ab der 14. ssw nach den mahlzeiten. Es hängt glaube ich mit dem blutdruck zusammen, wen dieser zu niedrig ist, dann rast das herz. Mir hat eigentlich cola gut geholfen, das hat die übelkeit etwas gedämpft, blieb drinn und hat den zuckerspiegel und blutdruck stabil gehalten- musst du mal probieren :-) aber das die kein arzt zofran verschreibt verstehe ich nicht....

Lg laura

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Caroe @, Mittwoch, 02. September 2020, 10:51 (vor 21 Tagen) @ lauralaura

Hallo Laura,

es rast nicht wirklich, es schlägt normal schnell, stolpert vielleicht ab und zu. Aber es schlägt mit so viel Kraft, dass ich es überall spüre, ich kann das so schlecht beschreiben. Es klopft „laut“ im ganzen Körper.

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