3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Steffy, Mittwoch, 21. Dezember 2022, 15:31 (vor 39 Tagen)

Hallo ihr Lieben.
6 Jahre ist es her, das ich meinen ersten Beitrag hier verfasst habe. Damals ging es mir sehr schlecht, sowohl psychisch als auch körperlich.
Mein Sohn ist inzwischen 5 Jahre und was soll ich sagen: die anstrengende Schwangerschaft und Geburt waren es wert. Eine liebe Freundin hat unseren Bauchzwerg ab der 14. Woche liebevoll „Kotzi“ genannt. Es war wirklich sehr schlimm. Viele hier können das sicher nachvollziehen. Ich war damals oft im Krankenhaus und wünschte mir das es schnell vorbei gehen würde. Das Erbrechen war bei mir ab der 19. Woche weg. Die Übelkeit blieb bis zur Geburt. Kaum war mein Sohn geboren, verkündete ich meinem Mann: mir ist nicht mehr schlecht und der komische Geschmack im Mund ist auch weg. Freude pur.

Und mir war schnell klar, das schaffe ich nicht noch einmal. Unser Sohn sollte unser einziges Kind bleiben.

Die Jahre vergingen und der Wunsch nach einem zweiten Kind kam doch immer wieder hoch. Was soll ich sagen, man vergisst die schlimmen Dinge mit der Zeit.
Wir würden bei der Verhütung nachlässig und im März 2020 wurde ich dann schwanger. Es war ein Schock aber auch Freude. Ich hatte kaum Übelkeit und wir freuten uns auf unsere Zwillinge.
In der 10. Woche kam dann die schockierende Nachricht. Ich hatte eine Fehlgeburt.
Wir waren sehr traurig und da ich mich so gut fühlte, entschieden wir es nochmal zu versuchen.
Nach 2 Jahren probieren und warten hat es endlich gekappt.
Ich wusste es schon vor dem positivem Schwangerschaftstest, denn mein Magen spielte total verrückt. Die Übelkeit begann schon in der 5. Woche.

Nun bin ich in der 8. Woche. Mir ist jeden Tag schlimm übel, ich übergebe mich regelmäßig und es geht mir psychisch sehr schlecht.
Denn die Hoffnung war doch groß, das es mir diesmal besser gehen wird. Das ich eine entspannte Schwangerschaft erleben darf.
Und mich um unseren Sohn kümmern kann. Weihnachten steht vor der Tür und unser Sohn verbringt die Woche bei den Großeltern. Das macht mich traurig und dankbar. Denn die Eltern meines Mannes haben sofort verstanden, das es mir nicht gut geht und wir Hilfe brauchen.

Ich halte mir immer wieder vor Augen: es wird irgendwann besser werden. Die Belohnung für die Qualen wird unser Baby Nr.2 sein. Wir haben Menschen, die uns unterstützen, sodass unser Sohn nicht darunter leiden muss. Ich bin damit nicht allein.
Ich wünsche euch allen eine entspannte Weihnachtszeit. Das nächste Weihnachten kommt schneller als man denkt.
Steffy

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Christina @, Mittwoch, 28. Dezember 2022, 22:11 (vor 31 Tagen) @ Steffy

Liebe Steffy. Es tat so gut dich zu lesen. Mir geht es gerade genau wie Dir. Ich bin in der 9. Woche schwanger mit Zwillingen. Mein großer ist 5 u mein kleiner 3. Es geht mir richtig scheisse und ich hangel mich von Tag zu Tag. Gerade das 2. Krankenhaus und Infussionen, ich kann nicht mehr. Wer denkt sich sowas aus? Auch ich habe es bereits 2mal durchgemacht und bei jeder Schwangerschaft würde es schlimmer. Meine Psyche ist absolut down. Und ja auch ich werde es irgendwie schaffen. Haben Unterstützung und viele liebevolle Freunde um uns herum. Ich bin nicht so der Forumtyp, aber wenn du magst könnten wir uns vielleicht stützen für eine Zeit. Per Mail oder Sprachnachrichten.

Alles Liebe
Christina

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Sonja2 @, Samstag, 31. Dezember 2022, 00:11 (vor 29 Tagen) @ Christina

Liebe Steffy, liebe Christina,

ich wünsche Euch beiden viel, viel Kraft und unterstützende und liebe Menschen um Euch herum!!!

Gebt Bescheid, wenn Ihr Mut oder Rat oder Trost braucht!

Alles Liebe,
Sonja

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Christina, Mittwoch, 04. Januar 2023, 05:51 (vor 25 Tagen) @ Sonja2

Liebe Sonja, ich möchte Dein Angebot annehmen. Ich merke wie meine Kraft schwindet. Und gleichzeitig habe ich nun schon einige Wochen geschafft. Das macht mich stolz. Brauche zwar immer noch regelmäßig Infussionen und sobald die aufhören, geht es mir nach 3 Tagen wieder richtig schlecht. Aber Inch esse regelmäßig etwas kleines u zwinge mich Wlekreolyte zu trinken. Ich bin durch ein ziemliches Tief mit krasser Sterbensangst durch u habe immer noch solche Angst, dass die Übelkeit nie wieder weg geht. Mein Geist erzählt mir dann richtig Horrorgeschichtwn, dass ich krank bin und sterben werden. Aber vorher richtig lange leide. Ich schaue dann auf meine 2 Kinder, die gerade ein Wrack als Mama haben und spüre soviel Schmerz u Trauer. Ich hoffe alles ist bald vorbei. Bitte nicht die ganze SA. Die letzten Male war es ab der 16. Woche deutlich lebenswerter. Danke fürs lesen. Christina (10+3)

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Sonja2 @, Mittwoch, 04. Januar 2023, 15:47 (vor 25 Tagen) @ Christina

Hallo, liebe Christina,

es tut mir so leid zu lesen, wie sehr die HG Dich aus dem Leben reißt – mit zwei kleinen Kindern. Dennoch erst einmal in aller Form meinen herzlichen Glückwunsch zu Deiner Zwillingsschwangerschaft!

Ich beginne jetzt mal mit all dem, was ich gelesen habe. Du bist heute 10+3. In Deinen beiden letzten Schwangerschaften warst Du auch schon betroffen. In den letzten beiden Schwangerschaften wurde es jeweils in der 16. SSW besser. Aber die HG wurde von Schwangerschaft zu Schwangerschaft schlimmer. In der jetzigen Schwangerschaft Du warst bereits mindestens zwei Mal im Krankenhaus. Du hast Unterstützung und liebevolle Freunde. Du ermutigst Dich selber, indem Du Dir vor Augen führst, wie viel Du in dieser Schwangerschaft schon geschafft hast. Dennoch schinden Deine Kräfte und die Verzweiflung nimmt Überhand. Ist das korrekt so?

Wenn ich zurückdenke, dann fand ich diesen Abschnitt rund um die 11. SSW am allerschlimmsten. Realistisch betrachtet ist einem bewusst, dass man noch nicht einmal die Hälfte des Weges geschafft hat. Die zurückgelegte Strecke (4 oder 5 oder 6 oder 7 Wochen) hat schon so viel Kraft und Ressourcen verschlungen.

In ein oder zwei Wochen, da kannst Du darauf blicken und Dir sagen: „Jetzt ist der Scheitelpunkt überschritten, ab jetzt wird es leichter.“ Es ist wie der dunkelste Tag des Jahres: Wenn der hinter einem liegt, dann wird es wieder heller. Drei Tage nach Wintersonnwend ist es so dunkel wie drei Tage vor Wintersonnwend, aber die Perspektive ist erfreulicher. Wir müssen uns hier ja nichts vormachen. Wir wissen ja alle, dass das mit der 12. SSW in der Regel Quatsch ist und es danach eben nicht aufhört. Für viele hier ist die 11. SSW noch nicht der Wendepunkt. Dennoch sehe ich Dich in großen Schritten auf den "Wintersonnwendpunkt" zuschreiten. Ab da wird es einfacher werden, einfach, weil das große Grauen hinter Dir liegen wird.

Ich weiß noch, wie ich dann – und das war vielleicht die 16. SSW – bei meinem Frauenarzt saß und sagte, ich habe die Hölle verlassen. Es ist nicht gut, mir geht es immernoch schlecht, aber die Hölle, die liegt jetzt hinter mir. Er sah mich mit großen Augen an und ich glaube bis heute nicht, dass er verstanden hat, was ich meinte. Aber Du verstehst das und all die, die hier mitlesen.

Also: Ich glaube zumindest, ein wenig zu verstehen, wie groß Deine momentane Verzweiflung ist. Damit bist Du nicht alleine. Jeder Tag bringt Dich Deinem Ziel näher. Aber jeder Tag ist eine große Herausforderung und unendlich lange. Ich blicke zurück und das ist leicht. Du steckst mitten drinnen. Das tut mir aufrechtig leid für Dich.

Zwei Dinge machen mich nachdenklich.

Erstens: Eine HG lässt sich behandeln: medikamentös behandeln. Embryotox ist diesbezüglich ein guter Ansprechpartner. Vielleicht ist es gar nicht nötig, dass Du Dich in dieser Form quälst und vielleicht gibt es in Deinem Fall Medikamente, die zu einer deutlichen Besserung führen könnten.

Zweitens: Du schreibst von einer „krassen Sterbensangst“. Du schreibst von Deinen Vorstellungen rund um diesen „Horror“. Jetzt kenne ich Dich nicht und kann nicht einschätzen, inwieweit Dir solche Phantasien bereits bekannt sind. Ich weiß nicht, ob Du schon öfters in solchen Angst- und Panikzuständen warst. Wenn Du das Gefühl hast, dass sich „Dein Geist“ selbständig macht und Ideen produziert, die Dir ansonsten fremd sind, dann könnte das organische Ursachen haben. Wie gesagt: Ich kenne Dich nicht. Und: Ich bin keine Ärztin! Was ich aber weiß ist, dass die HG durchaus zu neurologischen Phänomen führen kann – und dass es manchmal sehr sinnvoll ist, wenn ein Neurologe mit in die Behandlung hinzugezogen wird.

Hast Du eine Hausärztin oder einen Hausarzt Deines Vertrauens? Ist diese Ärztin oder dieser Arzt in Deine HG-Behandlung mit eingebunden? Hast Du den Dich behandelnden Ärzten erzählt, was für Schreckensszenarien vor Deinem inneren Auge ablaufen?

Du hast geschrieben, dass Du kein „Forumtyp“ bist. Für mich war dieses Forum hier der erste Internetraum, in dem ich unter großer Überwindung aktiv wurde. Nach wie vor finde nicht ganz so öffentliche Räume wesentlich angenehmer. Mein Briefumschlag ist freigeschaltet.

Dir viel Kraft für den heutigen Tag. Lass Dich von Deinen Liebsten in den Arm nehmen, (so Du das erträgst,) lass Dich halten beim Erbrechen, lass Dich umsorgen und pass gut auf Dich auf!

Alles Liebe, Sonja

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Christina, Sonntag, 08. Januar 2023, 19:44 (vor 20 Tagen) @ Sonja2

Liebe Sonja, Danke für Deine Zeilen. Ich lebe gerade mit meiner Familie auf Sardinien. Das führt auch dazu, dass ich mich unsicher fühle. Momentan bin ich wieder im Kh. Sie geben mir NaCL und bis jetzt eine Ampulle MCP (Plasil). Ich habe gelesen, dass man das nicht so lange nehmen soll und das verunsichert mich jetzt. Die Nuperal (B6 und so schöafmittelkombi) hab ich jetzt für 4 Wochen genommen, aber die helfen nicht. Die haben hier kein Vomex oder Cariban. Ich weiß grad nicht was ich machen soll. Meine Ärztin von früher aus der Schweiz hat mir jetzt Itinerol augeschrieben, was mir eine Bekannte aus der Schweiz mitbringt, die uns für 10 Tage helfen kommt.
Was meinst Du? Die Ärzte hier scheinen mich nicht ganz ernst zu nehmen. Zum Glück habe ich hier eine Freundin, die aus Deutschland ist u hier lebt und mir NaCl als Infussion geben kann. Sie hat auch bereits MCP mehrmals gegeben, so 3 mal 3 Tage hintereinander. Sollen wir das weitermachen? Ich frage mich manchmal was denn der optimal erreichbare Zustand ist. Ist es Deiner Sicht nach gut, wenn ich mich tagsüber nicht übergebe und es schaffe 3 mal täglich was zu essen, dazu einen halben bis bis einen Liter NaCL bekomme als Infusion und vielleicht es noch schaffe zwei große Tassen Tee u ein Glas Elektrolytlösung zu trinken. Ich glaube das könnt ich hinbekommen. Weiß aber nicht ob ohne der MCP Infusion alle 2 bis 3 Tage für 1 bis 2 Tage lang.

Habe gerade auf Chrissis Seite gelesen, dass auch ihre Psyhe sehr instabil war in der Zeit und sie an Abtreibung und an Selbstmord denken musste. Ich fühle mich sehr instabil gerade, denke aber auch, dass es kein Wunder ist, so wie es mir geht. Ich kann ja gar nix mehr außer rumliegen, mich wegschlafen,, Bewegungslos machen. Wenn ich mal zum Klo gehe, dann meist mit würgen vor Ekel. Es ist so hart.

Und ja bald ist Wintersonnenwende. Noch ca 1 Woche... aber ja... was heißt das eigentlich wirklich. Ich hatte in meinem letzten beiden SS nicht die ganzen 9. Monate die heftige Übelkeit. Ja jetzt sind es Zwillinge... aber ich hoffe so sehr, dass es auch diesmal um die 20. Woche verschwindet, oder gern auch eher.

Danke Dir für all dein Lesen, Mitfühlen und Rat geben.

Übrigens habe ich bereits eine Vorgeschichte mit Angst u Panikstörung. Die hatte ich aber gut im Griff.

Liebe Grüße

Und der Bericht von Chrissis Mann hat mich zu Tränen gerührt. Mein Mann ist gerade mein König. Er kümmert sich so gut um alle. Ich bin ihm so dankbar, dass er an meiner Seite steht.

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Christina, Montag, 09. Januar 2023, 09:56 (vor 20 Tagen) @ Christina

Liebe Sonja,

Habe heute erfahren von meiner alten F Ärztin in der Schweiz das sie mir auch Cariban aufschreibt u ich es in einer Woche mitgebracht bekomme. Das sind tolle Neuigkeiten oder. Lichtblicke in dieser Dunkelheit. Und hier im KH geben Sie mir viel Flüssigkeit. Die FÄ meinte auch ich muss mir wegen dem Pail keine Sorgen machen. Puh. Vielleicht kann ich jetzt auch besser entspannen. Die Ruhe hier tut sehr gut. Ich bin sogar allein auf dem Zimmer.

Einen ganz lieben Gruß chratina

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Sonja2 @, Dienstag, 10. Januar 2023, 23:33 (vor 18 Tagen) @ Christina

Liebe Christina,

bitte entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Es ist schön, Dich so hoffnungsfroh und zuversichtlich zu erleben, wie in Deinem letzten Beitrag von gestern!!! Hat das angehalten? Wie ist es Dir heute ergangen? Wie lange wirst Du im Krankenhaus bleiben?

Ist Deine Freundin Ärztin? Sind Elektrolytkontrollen sichergestellt, wenn sie Dir ambulant Infusionen gibt?

Und WICHTIG: Keine Glukoseinfusion ohne Thiamin!!!

  • „Glucose can only be administered after thiamine has been administered“ (Guideline der Nordic Federation of Societies of Obstetrics and Gynecology (NFOG) von 2014)
  • „Dextrose infusions are not appropriate unless the serum sodium levels are normal and thiamine has been administered“ (RCOG Green-top Guideline No. 69 des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists von 2016)

Ich wünsche Dir für den morgigen Tag viel Kraft, liebevolle Menschen, die Dich gut versorgen und einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont.

Liebe Grüße, Sonja

3. Schwangerschaft - zwischen Reue und Freude

Steffy, Donnerstag, 12. Januar 2023, 19:45 (vor 16 Tagen) @ Christina

Hallo liebe Christina,
entschuldige bitte das ich erst jetzt schreibe. Ich habe eine harte Zeit hinter mir.
Sehr gerne können wir uns hier oder per WhatsApp austauschen. Melde dich gerne per Mail, wenn du Interesse hast.
Meine Mailadresse: s.siebenhofer@web.de

Hinter mir liegen Wochen geprägt von täglichem Horror, Angst, Abtreibungsgedanken, schlechten Gewissens…aber auch von Hilfe und Unterstützung. Und von ein paar erholsamen Stunden ohne ständiges würgen, in denen ich ein wenig Kraft tanken konnte.
Meine Frauenärztin hat schnell reagiert, nachdem mein Mann alarmiert angerufen hat. Ich habe nur noch gelegen, geweint, erbrochen.
Nun nehme ich 2 verschiedene Medikamente. Es hat gedauert bis diese gewirkt haben. Ich hatte kurz gedacht, sie helfen nicht. Doch an Tag 4 kam die große Erleichterung. Ich hatte ein paar Stunden ohne Erbrechen und Würgreiz. Leider waren da meine Blutwerte schon extrem schlecht. Sodass ich Infusionen bekommen musste. Ich bin heilfroh, das dies in der Arztpraxis möglich war.

Jetzt lähmt mich noch sehr die Dauerübelkeit. Und morgens und abends würge ich noch häufig. Meist bleibt alles drin.
Beim letzten Vorsorgetermin war alles in Ordnung. Meine Blutwerte wieder okay. Und der kleine Bauchzwerg entwickelt sich super.

Ich hoffe das es auch bei mir ab der 16. Woche wieder besser wird. So war es in der 1. Schwangerschaft.

Manchmal frage ich mich, warum tue ich mir das nur an. Uns ging es doch zu dritt gut. Und dann ärgere ich mich, das mir eine entspannte Schwangerschaft nicht vergönnt ist. Mein Sohn freut sich so auf sein Geschwisterchen. So süß, aber ich denke die ganze Zeit: Warum hab ich das bloß gemacht? Was tue ich uns da nur an? Manchmal habe ich das Gefühl, das die Hormone dafür sorgen, das ich Ängste habe und an nichts anderes denken kann.

Ich habe eine tolle Familie und Freunde, die mich sehr unterstützen. Mein Bruder plant eine Babyparty mit engsten Freundinnen, um auf andere Gedanken zu kommen und die Schwangerschaft mal ein bisschen positiv zu gestalten. Ich freue mich, auch wenn die Angst da ist, das ich nicht in der Lage sein werde, zu feiern.

Ich bin jetzt in Woche 11+0. wenn es gut läuft hab ich in 5 Wochen Ruhe. Bei meinem ersten Kind, habe ich da nur noch bei leeren Magen und Müdigkeit Übelkeit verspürt. Wenn es wieder so wäre, hätte ich also noch 5 Wochen.
Das kommt mir unglaublich lang vor. Ich hasse die Tage und die Nächte. Aufstehen ist der Horror. Noch 35 Tage? Wie soll ich das nur schaffen?

Und plötzlich erinnere ich mich an all die schlimmen Dinge: Speichelfluss, schmerzen der Brust und des Magens, würgen beim Zähneputzen und bei Gerüchen, Schwindel beim Fernsehschauen und lesen,…alles was ich vergessen habe, ist wieder da.
Ganz schön schlau aber auch gemein, was der Körper so vergisst.

Viele liebe Grüße! Steffy

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