Wann an die Infusion

Noelle, Dienstag, 09. April 2024, 07:34 (vor 50 Tagen)

Hallo zusammen

Dies ist meine zweite Schwangerschaft und ich leide leider wie bei der letzten an Hypermesis Gravidarium. Ich bin erst in Woche 11 und habe schon jetzt das Gefühl ich packe es nicht mehr weiter. Ich bin psychisch bereits völlig aufgebraucht und hoffe jeden Morgen, dass der Tag bald zu vorbei ist...
In der letzten Schwangerschaft wurde es ab dem 7. Monat etwas besser, erbrochen habe ich aber bis zum Schluss trotz Cariban.
In dieser Schwangerschaft ist der Unterschied, dass ich weniger auf Geschmäcker reagiere im Vergleich zur ersten. Dafür habe ich ein grosses Trink-Problem. Mir wird bei jedem Schluck den ich zu mir nehme auch wenn ich dies sehr verteilt mache Übel. Letze Woche ging dann gar nichts mehr und ich war für 4 Tage im Spital an der Infusion. Ich wurde wieder entlassen mit der Möglichkeit bei solchen Rückfällen Ambulant eine Infusion machen zu lassen. Jetzt eine Woche zu Hause ist natürlich nicht wieder alles gut - leider. Ich erbreche immer noch mehrmals am Tag und mir ist der ganze Tag übel, was ich persönlich am schlimmsten finde. Ab und zu bleibt mir eine kleine Mahlzeit und etwas wenig zu Trinken. Nun meine Frage, wie merkt man wann man wieder an die Infusion sollte? Erst wenn einem 2-3 Tage gar nichts mehr geblieben ist oder bereits vorher?
Danke vielmal und liebe Grüsse.

Wann an die Infusion

Sonja 2 @, Donnerstag, 11. April 2024, 16:22 (vor 48 Tagen) @ Noelle

Hallo liebe Noelle,

herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Was Du schreibst klingt sehr belastend und quälend. Wenn Du in der 11. SSW bist und von der letzten Schwangerschaft her weißt, dass das noch bis zur Geburt andauern kann, dann liegen die Nerven blank. Das tut mir sehr leid für Dich. Umso wichtiger ist es, dass Du gut für Dich sorgst. Wie gut, dass Du die Möglichkeit zur ambulanten Infusion hast. Meine Erfahrung war: Wenn ich Infusionen nur spärlich oder zeitverzögert bekam, dann steigerte sich Übelkeit und Erbrechen und es dauerte immer ein paar Tage, bis sich das wieder beruhigte. Was Du schreibst, kenne ich gut. Ich fand das Trinken auch viel schlimmer als das Essen und auch sehr kleine Mengen reichten, damit ich mich übergeben musste. Als es ganz schlimm war, da reichte es sogar aus, wenn ich meinen eigenen Speichel runterschluckte. Deshalb war es meine Strategie, regelmäßig zur Infusion zu gehen, wochenlang und tatsächlich über lange Zeit auch täglich. Allerdings hatte ich auch einen sehr gewissenhaften Hausarzt, der bei mir regelmäßig und sorgfältig die Elektrolyte kontrollierte, sich gut mit der Infusionstherapie auskannte und die Verantwortung dafür trug.

Wie ist das bei Dir? Wer kann Dir die Infusionen geben?

Liebe Grüße und viel Kraft!
Sonja

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